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Wiedermal das Thema Drehzahl

Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #16 von Olli82 » 09.12.2015 21:10:23

Hallo

Inzwischen hatte ich den ersten Testflug mit 4-Blattkopf und Heck-Winkelgetriebe. Zum Glück alles bestens.
Leider ist er mit der Heckverlängerung sehr Hecklastig. Mit zusatzballast vorn drauf hat er jetzt ein Startgewicht von gewaltigen 4,2 kg.
Ich habe zur Zeit mal das 11er Ritzel drauf. Gasgerade auf der Funke 90-97%. Das sind ca. 1450-1700 U/min. auf dem Kopf. Will ich aber später weiter senken.
Der Heli fliegt sich so sehr gut. Aber die Flugzeit ist stark gesunken. Hauptproblem, er klingt mit den 4,2 kg etwas überfordert als ob er schwer die Drehzahl halten kann. Gut die Akkus waren nicht vorgewärmt aber auch nicht durchgefroren.

Was meint ihr? Ist es vom Wirkungsgrad besser wieder ein 13er Ritzel zu verbauen und die Gasgerade runter zu machen?
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #17 von TimoHipp » 09.12.2015 21:17:18

Hallo Oli....

Ich würde einfach mal behaupten das bei 90-97 % Regleröffnung an der Funke....Wer weiß wieviel % das am Regler wirklich sind....Der Regler ganz offen läuft und daher sich schwer tut. Ich würde es Testen mit dem 13er.

Timo
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #18 von ICE63 » 09.12.2015 22:17:46

Hallo Timo, dass hatte ich bereits geschrieben. Olli ist da ein bischen beratungsresistent. :roll:
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #19 von Olli82 » 09.12.2015 23:07:59

Ich bin nicht beratungsresistent ich hole mir nur gern Meinungen von mehreren Leuten ein.
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #20 von ICE63 » 10.12.2015 00:09:33

Was ist denn daran so schwer zu verstehen, das du nicht über 90% Regleröfnnung gehen solltest ?
Mach wie du denkst. Jedendalls bin ich gespannt ob du unter 5 Kg bleiben kannst, wenn du jetzt bei 4,2 Kg bist. Was wiegt denn der Rumpf von dem EC komplett ?
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #21 von Crizz » 10.12.2015 00:21:44

Zum Thema Regler :

es gibt zwar diese "urban legend", das ein Regler keine 100% des Geberweges ausnutzt, um Regelreserven zu haben. Allerdings hat bisher m.w. nach niemand verlässliche Herstellerangaben nachweisen können, wie groß denn diese Reserve nun eigentlich sei. Von daher stelle ich das mal zur Überlegung anheim, denn gerade im Stellerbetrieb gibt es m.e. de facto keinerlei Reserven, wo ein Regler was regeln kann, und wenn ich im Governormode arbeite müßte der Regler auch noch zwischen LiPo, Li-Ion und LiFe unterscheiden können. Das ist allerdings nicht der Fall, weshalb ich für meinen Teil davon ausgehe, das eine solche Regler-Reserve zwischen Geberweg udn Regler-Öffnung nicht existent ist.

Das wiederum hat mich seit eh und je veranlaßt, meine Regler im Heli in einem Bereich von ca. 55 - 75 % Öffnung zu betreiben und über Getriebeanpassungen dann den Rest zur gewünschten Drehzahl anzupassen. Denn nichts wurmt mich mehr, als wenn ich ausgerechnet in dem moment, wo ich Leistung brauche feststellen muß, das die Fuhre nicht so arbeitet, wie die Fans von Stellermode und 100% Regleröffnung es gerne glauben machen.

M.E. liegt der Ursprung des ganzen darin, das gerade mit dem Aufkommen der hochfrequenten Zwieback-Sägen im Bereich 200er und kleiner derart abartig hohe Kopfdrehzahlen anliegen, das man mit dem Ohr eh nur noch begrenzt mitbekommt, wenn da die Drehzahl einbricht - und es entsprechend falsch interpretiert in andere Bereiche eingesickert ist.

Letztlich wird man auf dem Besten Weg sein, wenn man den Herstelelr des verwendeten Reglers fragt, bei welcher Öffnugn der beste Wirkungsgrad liegt ( !! ) und bis zu welcher Regleröffnugn ein etwaiger integrierter Governor-mode zuverlässig arbeitet, bezogen auf die zulässige Entladeschlußspannung des verwendeten Akkus.

Alles andere hat in meinen Augen zuviel Aspekte von Glaskugel-Leserei.
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #22 von Husi » 10.12.2015 00:43:21

Crizz hat geschrieben:Von daher stelle ich das mal zur Überlegung anheim, denn gerade im Stellerbetrieb gibt es m.e. de facto keinerlei Reserven, wo ein Regler was regeln kann, und wenn ich im Governormode arbeite müßte der Regler auch noch zwischen LiPo, Li-Ion und LiFe unterscheiden können. Das ist allerdings nicht der Fall, weshalb ich für meinen Teil davon ausgehe, das eine solche Regler-Reserve zwischen Geberweg udn Regler-Öffnung nicht existent ist.


Moin Crizz,

bei dem Thema kann ich nicht mitreden, aber ich möchte meine Meßdaten (von einer Seite vorher) minimal ergänzt ins Rennen werfen. Kannst du anhand dieses Bildes (rote Linie bei 80 000 Impulse an der Motorzuleitung) deine These stützen, oder muß sie überdacht werden?
geregelt_bzw_ungeregelt.png


Viele Grüße
Mirko (der sich lieber mit anderen Themen beschäftigt :D )
BildBildBildBild
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #23 von Crizz » 10.12.2015 01:06:55

Mirko, ich mag deine Akribie, mit der du Dinge angehst. Allerdings kann ich nicht jedes deiner Diagramme lesen, was es mir mitunter schwer macht, deren Inhalt exakt zu bewerten.

Im aktuellen fehlt mir einfach der Bezug zur Akku-Spannung und dem Laststrom. Das sind wesentliche Faktoren, da im Flug durch unterschiedliche Belastung unterschiedliche Ströme fließen, die die Akkuspannung runterziehen. Wo sind da die Bezugspunkte ? Gerade bei LiPo-Akkus haben wir einen Spannungsbereich von 4,20 V bei der vollen, unbelasteten Zelle, bis hin zu ca. 3,3 V als Entladeschluß, der keinesfalls unterschritten werden sollte - unabhängig von der Last. Gerade diese Mixture macht es problematischer. Und da kann ich mir bei deiner Grafik leider nicht ableiten, in wiefern das auf das genannte Problem anwendbar ist.

Dazu kommt wie bereits erwähnt der unterschiedliche Spannungsverlauf bei Entladung zwischen den unterschiedlichen Chemie-Typen, ich denke deine Messungen waren auf Lipo basiert ?

Ferner : was heißt bei dir "Impulse an der Motorleitung" ? Kommutierungen ? 1/3 Kommutierung ? Nicht jeder kann jede Zahl von max. Kommutierungen, dazu kommt das jeder Motor (abhängig von Modell und angepeilter Versorgungsspannung sowie Bauform ) ja eine unterschiedliche Zahl von Kommutierungen hat - ergo auch "Pulszahl an der Motorleitung", for whatever that means........

Erkennst du, warum ich das detailliert hinterfrage ?

Ich will dein Diagramm nicht anzweifeln - es wird für den einen speziellen Fall, für den es aufgezeichnet wurde, auch seine Bewandnis haben. Aber dazu fehlen leider eben die Eckdaten und die Anwendbarkeit zum Fall. Ich denke, es ist global eh sehr schwer, eine Aussage zu treffen, da sich einige Dinge mit der Gesamtkonstruktion sehr stark verändern ( z.b. wenn man von 6s auf 10s oder 12s umstellt, damit unterschiedliche Gesamtgewichtungen und Drehzahlen erhält, anmdere Gesamtuntersetzungen, andere Bedingungen im Motor wie Feldstärken, Eisensättigung, -> Wirkungsgrad)
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #24 von ICE63 » 10.12.2015 10:00:04

@Crizz, ich wiederhole noch mal für dich, dass ich mit Hernn Yung ausgiebig über den Regler gesprochen habe. Beim YGE 100 liegt der Regelbereich zwischen 70-90 % ! Wohl bemerkt im Helimodus !
Ich fliege ihn auch im E-Jet, da ist da gibt es andere Grundlagen für.

Ich habe im laufe der Jahre so einige Tests mit Reglern gemacht und mal einen Roxxy 40 A im Heli, der ging mit 50% gar nicht erst los, war also in dem Bereich blockiert.
Liegt man unter 70 oder über 90% verbrennt man Energie und schädigt auf Dauer den Regler. Vor allem, wenn man nicht dass ideale Übersetzungsverhältnis hat ! Es ist also nur eine Frage,wie lange grad bei 97% der Regler dies mitmacht.
So Interprediere ich die Ausage von Hern Yung. Wer es besser denkt zu Wissen, nur zu.
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #25 von Crizz » 10.12.2015 10:08:25

Ingo, danke für deinen Hinweis - das ist, was ich mit meinem Satz über die Rückfrage beim Hersteller meinte. Wenn YGE es so handhabt, ist das auf jeden Fall mal ne eindeutige Ansage. Andere Hersteller hatten sich in der Vergangenheit da schwammiger bis gar nicht zu geäußert, wobei ich dabei natürlich berücksichtigen muß das ich in Sachen Heli-ESC nicht 100% up2date bin da ich mich im letzten Jahr wenige auf den Helibereich konzentriert hatte (mangels Zeit)
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #26 von ICE63 » 10.12.2015 12:58:21

Gern Chris. Mein leztes Gespräch mit ihm war im Februar. Da ging es um das Regelverhalten bei meinem Jet.
War für mich ein sehr int. Gespräch. Wenn manche dies auch nicht tun, sollten sie dann wenigstens diese Empfehlung von mir war nehmen, anstatt im schlimmsten Fall seinen Heli zu schrotten !
Habe fertig.
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #27 von Olli82 » 10.12.2015 22:25:45

Also ich will nochmal klarstellen.
Ich hatte 2 Gasgerade in der Funke programmiert. 90 und 97%.
90% (etwas hoch) wegen dem Mehrgewicht des Helis.
97% war als "Notreserve" gedacht falls der Auftrieb nicht ausreicht.
Geflogen bin ich nur 90% da dort der Auftrieb zum Glück hoch genug war.
Die 90% sollen später natürlich stark runter gehen. Hatte mir mit dem Heli immer so 70% Öffnung und um die 1100U/min vorgestellt was bei so einem großen Heli eigentlich ausreichen sollte. Ich werde wohl dann doch wieder das 13er Ritzel verbauen, da das mit dem Mehrgewicht doch nicht so aufging wie ich mir das erträumt hatte.

Zum Thema Gewicht:
Das hohe Gewicht kam ja durch das Kontergewicht vorn drauf. Wenn der Rumpf mal verbaut ist kann ich ja den Akku viel weiter
nach vorn setzen um das Gegengewicht des Hecks auszugleichen. Hoffe der Rumpf bringt dann auch etwas Gewichtsausgleich so daß das Test-Kontergewicht von geschätzten 400-500g größtenteils wieder entfernen kann.
Ich habe mal mit einem Modellpiloten gechattet der die selbe "Maschine" fliegt. Der hat 4,9kg Startgewicht. Das sollte ich theoretisch auch zum Schluß haben.
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Re: Wiedermal das Thema Drehzahl

Beitrag #28 von tracer » 17.12.2015 18:38:59

Sehe den Beitrag jetzt erst, sorry.

Olli82 hat geschrieben:Der Heckrotor hat ja Pitch in beide Richtungen. Sollte also theoretisch je nach Knüppelausschlag in beide Richtungen blasen, obwohl ja der Drehmomentausgleich immer in die selbe Richtung wirken sollte.


Primär, und gerade bei einem Scaler drückt er einfach nur gegen das Drehmoment. Und auch ein S-Schlag kann negativ pusten, wenn natürlich nicht so effektiv. Sonnst könnte ja kaum eine Fläche auf dem Rücken fliegen, die wenigsten haben ein symmetrisches Profil.

Kennst Du den Piccolo? Der hatte nen Heckmotor, da ging nur "aus" oder "wenig" bis "viel". Trotzdem ließ der sich fliegen.
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