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Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

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Beitrag #1 von Kupfer » 23.02.2014 10:42:35

Morgen,

habe Gestern mehr oder weniger zufällig hier den Beitrag #6 und #7 gelesen:
http://www.rc-heli.de/board/showthread. ... 9&t=236271

Danach war ich ziemlich froh, dass ich noch nicht dazu gekommen bin im Protos eine Doppelstromversorgung mit
mit Schottky Dioden zu realisieren, wie ich vorhatte. Denn auf den Rückstrom habe ich nicht gedacht.

Über Google habe ich dann auch diesen Artikel hier gefunden, wo das Thema behandelt wird:
http://www.heli-blog.de/?section=empfaengerstromv

Also vergesst nicht dass der Servorückstrom auch wo hin muss, wenn ihr euch eine Doppelstromversorgung oder
eine Schaltung zur Spannungsreduzierung bastelt...

Lg. Jürgen
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #2 von torro » 23.02.2014 11:10:04

investier in nen 90LV :mrgreen:
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #3 von Crizz » 23.02.2014 11:17:21

Die einfachste Variante ist ein Ultra Low ESR Kondensator direkt am Empfänger. Da das Problem ja nicht bei allen Servos besteht sollte man aber drauf achten, wenn man HV Servos wie das HBS 870 oder DS715 einsetzt, die sind da wohl ganz besonders prädestiniert für.
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #4 von FSK4ever » 23.02.2014 11:18:28

90LV oder nen dicken Kondensator mit rein und fertig ist die Laube.
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #5 von Kupfer » 24.02.2014 19:39:44

torro hat geschrieben:investier in nen 90LV :mrgreen:

Inwiefern hat das mit dem Thema zu tun? Der hat doch keine 2BECs!?
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #6 von Almigurt » 24.02.2014 19:57:20

Da das BEC wohl einigermaßen zuverlässig scheint, könnte man auf eine doppelte Spannungsversorgung "pfeifen" und hätte somit auch kein dioden-Rückstrom Problem.


Ich finde die Lösung mit einem kleinen Glättungskondensator äusserst gangbar.

Übrigens: ein yge hat bec-seitig einen Rückstrom schutz aber (bis auf die mikado edition) keinen bec-seitigen Kondensator.


Was passiert also, wenn man da Rückströme hat?



Herr Jung empfahl mir telefonisch, immer einen stützakku bzw. Ein Cap >3000uF anzubringen.
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #7 von Passadeos » 25.02.2014 08:28:00

Almigurt hat geschrieben:Was passiert also, wenn man da Rückströme hat?


Dein Empfänger/Stabi-System (2,4 Ghz - ist ein kleiner Computer) und erkennt den Rückstrom als Störung/ Fehler und macht einen "Reboot"...das heisst du hast keine Kontrolle mehr und wirst deinen Heli "erden". Für die meisten stellt sich das dann so da, dass sie sagen sie hätten ein Empfängerproblem...dem ist aber nicht so.

Hier mal einige Infos:
Der Kondensator in der Empfängerstromversorgung
http://www.lsg-modellfluggruppe.de/werkstatt/Kondensator/Kondensator.html

V-Stabi Hinweise zu Servos
http://www.vstabi.info/de/node/1268
Gruß Markus
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #8 von acanthurus » 25.02.2014 08:37:30

erkennt den Rückstrom als Störung/ Fehler

Nicht wirklich; der "erkennt" nix, der kachelt schlichtweg ab.

Die mit dem Rückstrom transportierte Ladung kann infolge der Diode nirgends aufgenommen werden (d.h. nicht in einen Empfängerakku oder die Ausgangspufferung eines BEC gepresst werden). Damit steigt die Spannung in den Leitungen an. Das kann im Extremfall dazu führen, dass der Empfänger oder eine sonstige elektronische Komponente im Versorgungsstrang in den Reset geht oder sogar geschädigt wird.
Zuerst aufgetreten ist das vor etlichen Jahren bei den Jetties mit den immer dicker und hungriger werdenden Digitalservos.
D.h. entweder ne "richtige" Weiche oder eben - wie hier schon geschrieben - REICHLICH Low-ESR-Kapazitäten vorsehen - am besten direkt an dem Knotenpunkt, an dem die Servo-Saftversorgungen zusammenlaufen (das dürfte in den meisten Fällen der Empfänger sein).
Da fällt mir ein, ich schulde Mirko noch das versprochene Rechentool zur Dimensionierung der Kapazitäten :roll:

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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #9 von Tyno » 25.02.2014 08:37:45

Dein Empfänger/Stabi-System (2,4 Ghz - ist ein kleiner Computer) und erkennt den Rückstrom als Störung/ Fehler

Nach meinem Verständnis steigt eher das BEC kurz aus, da es durch die Überspannung irritiert wird und mit dem Nachregeln nicht so schnell nachkommt, oder?
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #10 von torro » 25.02.2014 10:29:41

Kupfer hat geschrieben:
torro hat geschrieben:investier in nen 90LV :mrgreen:

Inwiefern hat das mit dem Thema zu tun? Der hat doch keine 2BECs!?


brauchts auch nicht. hab aber auch einen kondensator drin.
hier Hr. Jung´s empfehlung

http://www.conrad.de/ce/de/product/4439 ... x32mm-1-St
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #11 von Kupfer » 26.02.2014 21:14:05

Almigurt hat geschrieben:Da das BEC wohl einigermaßen zuverlässig scheint, könnte man auf eine doppelte Spannungsversorgung "pfeifen" und hätte somit auch kein dioden-Rückstrom Problem.

Sicher kann man. Kann ich bei meinem CC BEC auch, dem vertraue ich eigtl. auch.
Von daher sehe ich es jetzt mal nicht als Lösung einen YGE gegen den Servorückstrom bei Verwendung von Dioden für Doppelstromversorgung zu kaufen :wink: :D

Almigurt hat geschrieben:Übrigens: ein yge hat bec-seitig einen Rückstrom schutz aber (bis auf die mikado edition) keinen bec-seitigen Kondensator.
Was passiert also, wenn man da Rückströme hat?

Der lässt gar nichts durch, verhält sich also so als wenn eine Diode nach dem BEC eingebaut wäre? Von wo hast du die Info?

Passadeos hat geschrieben:V-Stabi Hinweise zu Servos
http://www.vstabi.info/de/node/1268

Die Überspannung wird als Unterspannung dargestellt!? :drunken:

Tyno hat geschrieben:
Dein Empfänger/Stabi-System (2,4 Ghz - ist ein kleiner Computer) und erkennt den Rückstrom als Störung/ Fehler

Nach meinem Verständnis steigt eher das BEC kurz aus, da es durch die Überspannung irritiert wird und mit dem Nachregeln nicht so schnell nachkommt, oder?

Ich würde mal sagen, weder noch. Reboot wegen als Überspannung erkannten Fehler höre ich das erste mal und wäre auch ziemlich widersinnig und das BEC bekommt
ja nichts mit, weil eben die Diode verbaut ist...

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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #12 von ReinerFuchs » 27.02.2014 00:23:05

DIe Pufferschaltung schluckt rückströme und zusätzlich hat man bei Ausfall am BEC noch die möglichkeit zu landen.

gemeind ist die hier http://modellflugwelt.de/spannungsregler-ubec/7990/r-n-notstrom-rc-buffer-platine-v3.0-mpf-gcg1

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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #13 von dive26 » 27.02.2014 01:12:50

Ich habe mir den Kondensator von Jeti geholt. Der hat genug Kapazität und eine Ladeschaltung hat der auch dabei, damit sich der Kondensator beim Anstecken langsam auflädt und es zu keinem Ansteck/Einschaltblitz kommt:

Bild
Liebe Grüße
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #14 von Passadeos » 27.02.2014 08:35:10

Kupfer hat geschrieben:Die Überspannung wird als Unterspannung dargestellt!? :drunken:


Ja, als Unterspannung auf der BEC Seite.
Guck dir mal die Tests der verschiedenen Servos an.
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Re: Servo Rückstrom bei Verwendung von Dioden beachten!

Beitrag #15 von Kupfer » 28.02.2014 18:01:09

Passadeos hat geschrieben:Ja, als Unterspannung auf der BEC Seite.
Guck dir mal die Tests der verschiedenen Servos an.

Es hat die selbe Versorgungsspannung wie die Servos, wenn diese Überspannung produzieren sieht es doch auch das VStabi was
ja soweit auch beschrieben ist, warum aber wird dann "Unterspannung" im Log angezeigt, das verstehe ich nicht.
Ist in der Software so ein Fehler einfach nicht vorgesehen?

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