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Datensicherung

Datensicherung

Beitrag #1 von tracer » 18.12.2015 14:10:11

Ich wollte mal fragen, wie ihr das ganze bei euch handhabt.

Es geht mir jetzt nur um die Nutzdaten, die Systeme sicher ich gar nicht (Windows) oder per TimeMachine (OS X).

Nutzdaten liegen auf einem NAS, 4 Platten als RAID5, 3 TB netto, was offensichtlich bei uns noch Jahre reichen wird.

Sichern tue ich mit einem kleinen Script von meinem Raspi aus. Dafür habe ich 3 identische 3TB Platten.
Eine ist immer am Rapsi, am Sonntag wird getauscht. Die jeweils nicht benutzen sind dann wechselnd 1 Woche im Wohnzimmer und 1 Woche in Hamburg.

Also selbst wenn die ganze Hütte hier abbrennt, ist in HH immer eine Kopie vorhanden (inkl. Image für Raspi mit Backup-Script).

Seht ihr noch Verbesserungspotential?

Für Interessierte hänge ich das Script mit an.

Code: Alles auswählen
#!/bin/bash

MOUNT="/mnt/backup"
LOCKFILE="$MOUNT/backup.lock"

if grep -qs $MOUNT /proc/mounts; then
   echo "already mounted";
   # check for lockfile below
else
   echo "not mounted"
   mount $MOUNT
   #check for mount results
   if [ $? -eq 0 ]; then
      echo "mount done"
   else
      echo "error while mounting"
      exit 1
   fi
fi

if [ -f $LOCKFILE ]; then
   echo "backup still runnung"
   exit 0
else
   echo "creating lockfile"
   touch $LOCKFILE
fi

echo "perform backup"

rsync -avhuz --delete --progress --inplace --no-whole-file /mnt/NAS/public /mnt/backup/public >> /var/log/raspi_backup.log
rsync -avhuz --delete --progress /mnt/NAS/tracer /mnt/backup/tracer >> /var/log/raspi_backup.log
rsync -avhuz --delete --progress /mnt/NAS/tzazicke /mnt/backup/tzazicke >> /var/log/raspi_backup.log

echo "remove lockfile"
rm $LOCKFILE

echo "umountig backup device"
umount $MOUNT
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Re: Datensicherung

Beitrag #2 von Andre77 » 19.12.2015 11:01:10

Hi,

bis vor kurzem hab ich meine System einfach per externer Platte gesichert. Die Platte darf ich in der Firma lagern (Geo-Redundanz). Das ganze einmal im Moment, per selbst geschriebener Software die alles kopiert was fehlt.
Seit kurzem hab ich nen kleines NAS wo OwnCloud drauf läuft, damit synchronisiere ich meinen Daten (Dokumente, Bilder, usw...) in den Keller aufs NAS. Das NAS wird jetzt einmal im Monat gebackupt und landet auf externer Platte wieder in der Firma.
Vorteil von Owncloud ist das ich eine Versionierung habe, wenn ich ein Dokument kaputt machen (Unfug rein schreiben etc.) dann kann ich auf vorherige Versionen zugreifen. Und ich kann mir den Laptop synchronisieren lassen, das heisst wenn ich am Lappi eine VStabi Datei oder ein Log vom Heli speichere hab ichs automatisch auch am PC und umgekehrt.
Von der Systemplatte wird vor jedem Windows Update mit Acronis ein Image gemacht. Das landet auch auf der externen Platte die in der Firma liegt.

Ich bilde mir ein, viel besser gehts nicht. Externe Cloud Anbieter schließe ich für mich aus (Ihr dürft mich paranoid nennen ;) )

Deine Lösung finde ich auch sehr gut, sehe spontan keine Schwachstellen, außer die Systemsicherung, ist halt Fleißarbeit ein Windoof wieder auf zu setzten sollte man es zerschossen haben...
Im Endeffekt muss man versuchen alle Worst Case fälle zu bedenken und ob man mit dem Ergebnis leben kann.
Durch den Ringtausch hast Du auch eine Art Versionierung und wie Du schon sagst, selbst wenn alles ab brennt sind die Daten noch da... Wenn man kein Live Backup macht, dann verliert man halt immer ein paar Tage, aber ich denke damit kann man als Privatperson leben...

Viele Grüsse

Andre
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Re: Datensicherung

Beitrag #3 von tracer » 19.12.2015 12:42:55

Andre77 hat geschrieben:Deine Lösung finde ich auch sehr gut, sehe spontan keine Schwachstellen, außer die Systemsicherung, ist halt Fleißarbeit ein Windoof wieder auf zu setzten sollte man es zerschossen haben...

Auf den Windowskisten ist aber nichts wichtiges.
Das ist Nicoles Rechner für die Buchhaltung (die zu 90% im Browser stattfindet, der Rest auf einem Network-Share, das Teil der Sicherung ist) und ihr Notebook für Casual-Gaming.

Die paar eMail Accounts sind schnell manuell wieder eingedreht, Mail liegt eh per iMap auf dem Server.

Meine Windows-Installationen sind VMs, von denen ich vor jeden größeren Update Snapshots anfertige.

Derzeit sichere ich per TimeMachine auf eine lokale Platte, überlege aber, den Raspi als zusätzliches TimeMachine-Volume einzurichten, und dann alternierend zu sichern, dann hätte ich ggf. sogar meine Macs auf dem externen Backup.
Erledigt: MacBook sichert nun auf den Raspi (loopback das auf dem NAS liegt), und iMac wechselnd auf Raspi und USB3-Platte.


Andre77 hat geschrieben:Wenn man kein Live Backup macht, dann verliert man halt immer ein paar Tage, aber ich denke damit kann man als Privatperson leben...


Ich habe noch ein zweites Script, dass parallel auf meinem Backup-Server im RZ sichert, aber bis da die initiale Sync durch ist, haben wir 2016, habe nur etwas unter 1MBit upstream.
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