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Erfahrungen Talon 90

Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #46 von T-Rex-ESP-Pilot » 19.08.2016 21:48:15

Hallo Ich wollt mich nochmal melden.
In den letzten Flügen flog ich meine Flüge mit etwa 2200 U/min. Ich habe versucht an meiner Knüppelei zu arbeiten und es beim Flippen nicht zu sehr mit dem Pitch zu übertreiben. Zuletzt gab es auch keine hörbaren Drehzahl-Einbrüche und auch die Akku-Spannungseinbrüche hielten sich in Grenzen. :mrgreen:

Scheinbar geht mein Talon mit 60% Gasgerade besser als mit 66% Gas. Nun ja. Ich spendiere ihn jetzt einen YGE. Die sind ja sehr teillastfest.
Außerdem find ich da die Programmierung besser.
Aber wie sieht es aus mit der Teillast? Belastet eine starke Teillast den Akku mehr als eine Gasgerade mit dem "idealen" Wirkungsgrad?
Überlege nämlich ob ich ihn gleich rutzerritzele von 13Z. auf 12Z. Habe zumindest ein 12er Ritzel bestellt. Aber die eben genannten Erfahrungen beschreiben eig. das Gegenteil.

Danke
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #47 von Crizz » 19.08.2016 21:58:39

Teillast belastet in erster Linie den Motor und den Regler in gleicher Weise. Bei Stock-Motoren wird der m.M.n. das erste sein, was ausfällt - wegen Wicklungsbrand. Die meisten Regler sind so ausgelegt das sie das problemlos wegstecken.

Und sollte es daran nicht scheitern, de-polarisieren sich die Magnete im Lauf der Zeit und der Motor verliert Leistung. Das ganze jeweils in Abhängigkeit vom Timing, denn die Summe macht es immer aus.

Grundsättzlich :

Jeder Antrieb, der "gewürgt" wird ( durch unsaubere Flugfiguren) verschleißt schneller. Ein sauberes Timing des gesamten Antriebsstranges ist das A und O. Deshalb sind Logger ein probates Hilfsmittel zur Optimierung, denn jeder Heli ist anders, und damit auch jedes Setup.

Will man es perfekt machen, geht dran leider kein Weg dran vorbei.
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #48 von T-Rex-ESP-Pilot » 19.08.2016 22:10:14

Danke für deine Antwort Crizz.
Ich meinte die aber die Belastung des Akkus bei Teillast.

Sorry wegen meines fragens. Aber mir will es nicht in den Kopf wie ein Lipo mit 30C nach nur 5 Zyklen einbrechen kann wenn ein Rex500 geflippt wird. Das ist ja keine energiehungrige Figur und der Akku wurde Empfehlungsgerecht 2-3x auf dem Lader be-und entladen bevor er auf den Heli kam. Und die ersten 2 Flüge bin ich nur "mit angezogener Handbremse" geflogen. Sonst mache ich ja gerade mal paar Achten und turns. Der Akku ist ein NVision. Das sind laut Erfahrung in meiner Modellflug-Gruppe nicht die schlechtesten Akkus. Antrieb sind wie gesagt ein Talon90 und ein Scorpion Hk-3026 mit 100kV und 13er Ritzel. Geflogen bei ca.
60-66%% Gasgerade.

Edit: Wie gesagt bekommt er jetzt einen YGE 90LV. Evtl. mit 12er Ritzel. Ein kleineres Ritzel mit Modul 0,6 habe ich nicht gefunden. Bir nur am überlegen ob sich der eine Zahn weniger lohnt. Das sind ja nur paar Prozent auf der Gasgerade.
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #49 von Crizz » 20.08.2016 07:53:30

Es kann durchaus sein das entweder das c-Rating des Akkus nicht wirklich stimmt oder du ein Montags-Exemplar mit einem Fertigungsfehler hast. Welchen Lader verwendest du ? Wenn dieser den Innenwiderstand der Einzelzellen anzeigen kann, achte mal auf die Werte. Sollte bei Akkus mit 3000 - 4000 mAh irgendwo um 3,5 .... 5 mOhm liegen.
Die Werte sind von Lader zu Lader unterschiedlich und ebenso abhängig von Ladestrom und Akkutemperatur. Die Werte der einzelnen Zellen sollten aber recht dicht bei einander liegen.

Was du probieren solltest ist den Akku vorzuwärmen. Ideal sind 35....40°C. Es dauert aber gut eine Stunde, einen Akku wirklich "durchzuwärmen", so das die mittleren Zellen des Packs auch auf Temperatur sind. Hintergrund : mit steigender Temperatur sinkt der Innenwiderstand des Akkus, die SPannung bleibt stabiler weil weniger Verlustleistung in den Zellen umgesetzt wird. Schont dadurch den Akku.

Der Teillastbereich macht dem Akku weniger aus, das limittirende Element ist dabei zuerst der Regler, der die Gleichspannung des Akkus salopp ausgedrückt in kurze Impulse zerhackt und mit zeitlichem Versatz auf die unterschiedlichen Motorwicklungen gibt. Paßt das nicht mit den Eigenschaften des Motors zusammen (Polzahl, Timing) führt das dazu das der Motor weniger Wirkleistung abgibt und mehr Verlustleistung in Regler und Motor anfallen. Wird nun dabei der Antrieb mechanisch "gewürgt", z.B. durch unsauber geflogene oder einfach sehr abrupte Manöver, dann fließen natürlich auch sehr hohe Ströme und der Akku wird dementsprechend belastet. Ideal wäre es z.b. mit einem Datenlogger die Einzelzellen-Spannungen während solcher Manöver mal aufzuzeichnen und auszuwerten, ebenso mittels Stromsensor den zugehörigen Akku-Strom.
Dann wüßte man in welchem Bereich man sich bewegt was die Belastung des Akkus angeht (sofern die Innenwiderstände des Akkus okay sind, siehe oben).
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #50 von T-Rex-ESP-Pilot » 20.08.2016 20:32:12

Hallo.
War heute wieder fliegen. Wieder ohne Probleme. Keine Drehzahleinbrüche und die durchgeführten Flight-Logs sahen gut aus. Scheinbar habe ich jetzt ein Setup gefunden was mein Heli gut verkraftet.
Mein Lader ist ein Robbe C8. Wüsste nicht daß das Innenwiderstand messen kann. Einen Heizkoffer habe ich bisher nicht, ist aber in Planung für den Herbst wenn wieder kälter wird.
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #51 von Crizz » 20.08.2016 20:43:09

okay, wenn das Setup jetzt paßt und es keine deutlichen Einbrüche mehr gibt sollten Timing und PWM zum Motor und der mechanischen Untersetzung ja passen. Das ist doch schon ein toller Erfolg. :)
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #52 von T-Rex-ESP-Pilot » 20.08.2016 21:02:08

Klar, jetzt wo ich den YGE gekauft habe läuft der Talon ohne Probleme. :mrgreen:
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #53 von Crizz » 20.08.2016 21:17:49

Der YGE wird aber nicht schlecht - ich würde jetzt einfach mal testen und wenn du dir mit dem Talon unsicher bist, wechsle ihn, teste den YGE udn behalte den, dem du am meisten vertraust. Einen Regler zu verkaufen birgt nicht so arge Verluste wie einen kompletten Heli.
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Re: Erfahrungen Talon 90

Beitrag #54 von T-Rex-ESP-Pilot » 20.08.2016 23:30:20

Das wird sich zeigen. Ich habe mit dem YGE in meiner 600er gute Erfahrung.
Aber ich habe jetzt nicht das Fachwissen um zu sagen daß der Regler nen Hauch besser ist als der andere. Mir ist nur wichtig daß der Heli sicher in der Luft bleibt ohne Technikausfall und daß er nicht meine teuren Lipos zu sehr schädigt in dem er mehr Strom zieht als die Akkus hergeben. Ich fliege nun mit Absicht schon nicht die billigsten Akkus und 30C sollte ich mit meiner Rex 500 kaum verbrauchen. Ich lade auch kaum über 1C. Sie sollen ja möglichst auch ihre 3-4 Saisons halten. Das ist etwa die Zeit bis ich Lipos ausmiste wenn sie merkbar nachlassen. Bisher hat das immer gut geklappt.
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