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Modelluftschiffe

Re: Modelluftschiffe

Beitrag #166 von BIGJIM » 19.11.2018 23:41:38

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Hallo Ralph

Donnerwetter! Ein Dock zum Abkleben!

Unterschätze meinen „Spieltrieb“ nicht, wer ein Spieler ist - sucht sein Detail.

schätze mal, Du meinst eine Hülle aus lanzettförmigen Streifen. Ja, die wäre deutlich leichter abzukleben als diese Unna-Ballons, die ja nur aus zwei aufeinander geschweißten Ovalen bestehen.

Nein keine lanzettförmigen Streifen. Meine Folienballone bestehen auch aus zwei aufeinander geschweißten Ovalen, nur wesentlich kleiner im Volumen.
Link: https://www.amazon.de/Unbekannt-Folienb ... -+zeppelin

- - könnte stückchenweise vorgehen und von innen durch die Hülle greifen,

Würde ich nicht tun. Mache ich nicht. Denn klebt das 15/20 mm Band, wird es leicht angerieben und gut ist´s.
( Achte darauf kurze Fingernägel zu haben, dies ist der Feind zur Mylarfolie)

Ja, wenn ich bisher von Helium sprach, meinte ich natürlich Ballongas.

Ich trennte. Helium ist Helium. Ballongas bleibt Ballongas.
Dieser Unterschied macht sich wirklich in „ µ und Gramm“ bemerkbar.
Denn in meinen ersten Jahren 2004 - 2012 wurde neben meiner verbliebenen „Restluft“ in der Folie das Helium damit vermischt . . .
. . . so auch Restluft und Ballongas ist ebenfalls ein „Auftriebminderer.“
Bedenke 80 cm Folienhülle = ca. 6 g

Wasserstoff nicht - kann ich mir denken! Aber ich frage mich (nur mal rein interessenhalber!), wieviel Wasserstoff man dem Helium beimischen könnte, bevor es gefährlich wird.

Dieser Gedanke passt im Aufbau nicht, kann man so nicht stehen lassen, m.M.

Wasserstoff ist ein „Knallgas“ in Berührung kommend mit einer offenen Flamme oder der Piezozündung.
Bei YouTube gibt es Filmsequenzen wie man Wasserstoff in kleiner Menge selbst herstellen kann.
Ich habe es nie versucht und warnte auch davor auf meinen Seiten bei http://www.modellzeppelin.de .
Mehr dazu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoff

Ich vermute mal frech, daß sich Wasserstoff und Helium separieren würden, wenn man sie einfüllt.

Zu diesen Gedanken habe ich kein erlebtes Fachwissen, kann es somit nicht beurteilen. :mrgreen: :oops:
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Ich habe ich bei YouTube ein Video hochgeladen. Der Film –
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:sign7: Der Segmentfilm in voller Länge: - - https://www.youtube.com/watch?v=h-KWmdLoaFE
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #167 von Ralph Cornell » 20.11.2018 08:57:23

Ja, ich kenne Knallgas aus Schulversuchen. Selbst kleine Mengen machen ordentlich Wumms. Obwohl, es gibt ja sogenannte Knallgasbrenner, die sehr heiße und reine Flammen erzeugen. Was kein Wunder ist - das Resultat der Verbrennung ist einfach Wasser.
Was ich nie an der Arbeit gesehen habe, ist ein Platin-Kaltkatalysator, der diese Oxydation ohne Verbrennung bewirkt.
Die Separation wäre ein natürlicher Prozess - Helium und Wasserstoff haben unterschiedliche Mol-Volumina. Aber ich stelle mir vor, daß bei einem Luftschiff im Flug doch eine gewisse Durchmischung stattfindet - Die Hülle bewegt sich, unterschiedliche Auswirkungen der Beschleunigungen. Natürlich, im Stillstand würden sich die Gase wieder trennen. Aber sonst, denke ich, würden sie in der Hüller herumschwappen wie Flüssigkeiten mit verschiedener Dichte.
Aber das alles ist keinen Versuch wert, denke ich. Die Gefahren sind größer als der Nutzen.
Ich mache gerade einen anderen Versuch: Ich habe eine der Unna-Hüllen so abgeklebt, daß die Naht flach unter den Klebestreifen liegt. Nun werde ich versuchen, was passiert, wenn man da Wärme heranbringt. Werden die Falten entlang der Naht verschwinden?
Gruß aus Berlin vom
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #168 von Ralph Cornell » 20.11.2018 09:42:52

Versuch abgeschossen,Resultat: Fehlschlag. Bei mäßiger Hitze dehnte sich die Hülle stark. Einige Falten wurden kleiner, verschwanden aber nicht. Als negativ zu werten ist: Das Mylar verlor etwas an seinem Spiegelglanz. Bei großflächiger Wärme wurde die Ausdehnung in der Hülle zu stark, sie platzte. Ich habe diese Stelle (sie war relativ klein) mit einem 35 mm breiten Mylarstreifen abgeklebt. Die Stelle scheint den Druck wieder zu halten, aber diesen Versuch werde ich nicht wiederholen.
Nun lasse ich die mit Luft gefüllte Hülle ein paar Tage lang liegen - mal sehen wie die andere Methode des Abklebens sich auswirkt. Die Falten entlang der Längstnaht scheinen etwas kleiner zu sein.
Gruß aus Berlin vom
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #169 von BIGJIM » 20.11.2018 16:59:42

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Hallo Ralph

Helium und Wasserstoff haben unterschiedliche Mol-Volumina. Aber ich stelle mir vor, daß bei einem Luftschiff im Flug doch eine gewisse Durchmischung stattfindet - Die Hülle bewegt sich, unterschiedliche Auswirkungen der Beschleunigungen. Natürlich, im Stillstand würden sich die Gase wieder trennen. Aber sonst, denke ich, würden sie in der Hülle herumschwappen wie Flüssigkeiten mit verschiedener Dichte.

:sign7: Nachgefragt heute 20.11.2108 bei der Firma LINDE-Gas im Depot Bielefeld
Würde man Wasserstoff und Helium in einen entsprechenden Kubus z.B. 1cbm schütten, was würde passieren?
Eine „Vermischung“ ?
Oder bleiben die Gase trennt?
Welches Gas ist „schwerer“?
#
Die Antworten.
Wasserstoff hat eine höhere Dichte als Helium.
Schüttete man zuerst Wasserstoff in den Kubus und danach gleich Helium dazu . . .
. . . somit würde das Wasserstoffgas am Helium vorbeiziehen und aufsteigen.
Denn Wasserstoff hat einen höheren Auftrieb als Helium.
Damit sei die Frage beantwortet.

Die Frage der Brennbarkeit wurde bereits abgeklärt.

- - - Hülle herumschwappen wie Flüssigkeiten mit verschiedener Dichte.

Diesen Vergleich kann man bei einer „Javalampe“ nehmen denn dort ist es anschaulicher dargestellt.
Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Lavalampe
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #170 von Ralph Cornell » 21.11.2018 09:15:58

Ja, so wie in einer Lavalampe stelle ich mir das auch vor - Klumpen aus Gas, die sich bewegen und je nach thermischen Bedingungen aufsteigen oder absinken.
Der Mark 3 wartet auf seinen nächsten Einsatz,auf der Boat & Fun ab dem 28. 11. Ich denke, da wird es auch möglich sein, zu filmen. Ich könnte sogar versuchen, diese Aufnahmen mit den Bildern aus der FPV zusammen zu schneiden, aber die Bildqualität ist, simpel gesagt, verbesserungsbedürftig. Eine Spectrum-Kamera ist eben keine GoPro.
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #171 von Ralph Cornell » 04.12.2018 12:54:54

Hier mal der Link zu ein paar Aufnahmen des Blimp im Flug über die Messe "Boat & Fun" in der letzten Woche (deshalb kam von mir nix neues). https://www.youtube.com/watch?v=5GB1Aa4kqo0.
Die in der Nähe angesiedelten Bilder der Bordkamera sind von der Qualität her saumäßig, zeigen aber, was der Blimp kann.
https://www.youtube.com/watch?v=l8ZuDWNLM8k
https://www.youtube.com/watch?v=s3QOZd7nvpo
https://www.youtube.com/watch?v=l8ZuDWNLM8k&t=62s
Worauf die schlechte Bildqualität zurückzuführen ist, weiß ich noch nicht - ich muß mich mal beraten lassen.
Leider ist der Kleine im Moment außer Funktion... Am letzten Tag hat einer der Motoren den Dienst quittiert. Muss erst einen neuen einlöten. Die Dingelchen halten eben nicht ewig. Aber das gibt mir Gelegenheit, den Mark 3 zum Mark 4 umzubauen. Ich möchte gern wissen, ob die 4-Blatt-Props in den Inductrix-Gehäusen genauso wirksam sind.
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #172 von Ralph Cornell » 05.12.2018 14:15:03

Ich habe mich heute mal daran gesetzt, und den Kleinen umgebaut. Eines schlug sofort zu Buche: Mit den Motorhalterungen und Schutzringen des Inductrix war der Blimp noch um einiges Leichter, so daß ich Trimmgewichte dazu geben musste. Das wird dann also die endgültige Version sein - Mark 4.
Die Manöverierbarkeit und die Geschwindigkeit scheinen nahe vergleichbar zu sein - vielleicht etwas schlechter, als mit den 2-Blatt-Props, aber durchaus noch im akzeptablen Rahmen.
Mark 5 ist angedacht, wird aber ein umgebauter "Silent Runner" sein, mit einer zusätzlichen Seitenflosse und einer Kabine mit zwei daran montierten Brushless-Motoren. Wie das geht, haben mir die Vorgänger-Modelle gezeigt. Die Methode, die Schwenkgondeln direkt auf den Servoachsen zu montieren - darauf scheint noch niemand anderer gekommen zu sein. Das Schöne daran ist, daß die Verstellung der Motorgondeln so gut wie keine Kraft kostet - die Last des Motorzugs liegt auf der Lagerung der Servo-Abtriebsachsen. Und die ist eigendlich immer gut.
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Modelluftschiffe

Beitrag #173 von BIGJIM » 06.12.2018 02:24:38

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Hier mal der Link zu ein paar Aufnahmen des Blimp im Flug über die Messe "Boat & Fun" . . . .


Hallo Ralph
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Daumen hoch, ich gebe Dir einen - - - die Filmsequenzen sind sehr schön/gut.
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Die in der Nähe angesiedelten Bilder der Bordkamera sind von der Qualität her saumäßig, zeigen aber, was der Blimp kann.

Diese Aufnahmen finde ich, BIGJIM - persönlich noch schöner - - - es ist das „Andocken am Mast“.
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Spieltriebgedanke: Sollte es Dir gegeben sein noch 2 schwarze Schnüre/Seile von der „Nase“ herabhängen zu lassen ist es noch mehr „Reality“ als Luftschiff.
Denn ich habe bei meinem Modell an den Enden der Schnüre eine kleine Hakenverbindung zu sogenannten „Bodenankern“.
Dies ist der Moment am Mast, sobald das Modell in „Ruheposition“ steht.
--> Gab es damals - https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschif ... fanker.jpg
Der letzte in Europa erhaltene Luftschiff-Erdanker wurde auf dem Gelände des ehemaligen „Luftschiffhafen Coeln“ Butzweilerhof in Köln-Ossendorf gefunden.
Bis zum Ankerhaken im Erdreich versenkt, konnten an ihm Luftschiffe bis 243 m Länge befestigt werden.
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Die Methode, die Schwenkgondeln direkt auf den Servoachsen zu montieren - darauf scheint noch niemand anderer gekommen zu sein.

Doch das gab es schon.
Ich hatte schon ein „Schwenkgondel-Luftschiff-Kaufmodell“ so um 2012/2013 gehabt, wobei die Gondel mit den Motoren eine kompakte Einheit war.
Der Kippmoment betrug/war 180°.
Heute habe ich nur noch die leere Verpackung.
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #174 von Ralph Cornell » 06.12.2018 11:12:55

Tja, die einzelne Schnur... Nicht sehr reality-like, zugegeben. Aber nützlich. Das schlecht sichtbare Geraffel über dem Stahlsockel ist nämlich ein Karabinerhaken, und in den wird diese Schnur (mit Schlaufe) eingehakt, sobald ich den Akku wechsle, damit mir der Kleine nicht entkommen kann. Ist also technisch bedingt. Solange ich keine winzige Roboter-Bodenmannschaft habe, die die Strippen aufnimmt und den Blimp an den Ankermast zieht, begnüge ich mich mit der einzelnen Schnur. Nicht, daß das eine große Rolle spielt... Aber Gewicht. Die Schnur ist aus Aramid-Faser... Dem Preis nach für das Zeug müsste es aus Gold bestehen - ist aber wirklich nur sythetische Spinnenseide.
Gestern habe ich nach dem Umbau den Mark 4 getestet. Tatsächlich ist es mir 2-mal gelungen, die Schlinge am Ende über den Ankermast zu streifen! Geht natürlich nur im zugfreien Wohnzimmer.
Nun wird erst einmal eine längere Pause eintreten. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, ein Geschenk, das ich meiner Frau und mir machen will, (ein Digital-Recorder für's Fernsehen) will gekauft werden. Da bleibt für den Kauf des Mark 5 nicht so viel übrig. Es wird wohl Januar oder Februar werden, bevor das geht.
Wie schon gesagt wird es ein "Silent Runner" werden. Die Größe sagt mir zu - ich will nicht so viel Geld für Ballongas ausgeben! 2,40 m Länge sollten ausreichen! Aber er soll auch umgebaut werden - das Konzept mit den außen dran hängenden Komponenten finde ich hässlich. Die Steuerung über ein zweifaches V-Leitwerk wiederum ist gut, aber warum nicht eine dritte, nicht angelenkte Flosse oben auf dem Rumpf? Sieht bestimmt besser aus und sollte gewichtsmäßig nicht so sehr zu Buche schlagen und die Kursstabilität verbessern.
Außerdem möchte ich unten dran wieder eine Kabiene haben - und diesmal mit zwei Brushless-Motoren an schwenkbaren Gondeln. Wie das geht, weiß ich jetzt ja...
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