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Frage zum Winkelgetriebe

Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #1 von Ralph Daum » 20.10.2015 07:39:15

Guten Morgen,

ich benötige Eure Hilfe:
Für eine nach 2 Seiten gerichtete Queranlenkung von Rotorköpfen mit entgegengesetzter Drehrichtung suche ich ein Winkelgetriebe. Gekapselt wäre obendrein super.



Wer kann mir eine Bezugsquelle nennen? Anbei mal ein Beispielbild...
719fbefbe3b28cfcd6401ed22b487688.jpg
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #2 von acanthurus » 20.10.2015 08:10:11

Hoi.
Ich geh mal davon aus dass du die Umlenkung vond er Querwelle zur Hauptrotorwelle mit 2 "gespiegelten" Kegelradgetrieben bewerkstelligst... also dreht die Querwelle gleichsinnig.
Bei einem kleinen Modell könnte man ein klassisches Heckrotorgetriebe dafür zweckentfremden (Antriebswelle fliegend gelagert, Abtriebswelle beidseitig gelagert, wie früher bei Heim-Mechanik)
Ansonsten müsste man sich was zusammenstellen.. Komponenten wie Lagerklätze, Zahnräder usw. gibts bei den üblichen Verdächtigen wie Mädler, Misumi, für kleine Maßstäbe auch Lemo-Solar..

gruß
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #3 von Ralph Daum » 22.10.2015 07:57:54

@ andi: Vielen Dank für die Bezugsquellen.

Um das Vorhaben mal kurz vorzustellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Fw_61#/media/File:Fw_61.png

Beim Original wird über Kardanwellen beidseitig direkt vom Motor angetriegen.

Im Modell soll es auch so sein ( allerdings erst mal als E-Antrieb):
-Motor mittig liegend
-Querabtrieb beidseitig


Wo ich mir nun nicht sicher bin sind folgende Punkte der Umsetzung:

-Querabtrieb mittels a: Flexwellen
b: Kardanwellen
c: Wellen mit Kegelrädern

*Bild auf Wunsch des Themenstarters durch Link ersetzt wg. Urheberrechtsfrage - andi *
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #4 von EagleClaw » 22.10.2015 08:33:11

Das Ganze könnte ich mir mit Wellen mit Kegelrädern gut vorstellen. Die Drehrichtungsumkehr kann man durch entsprechendes Drehen der Kegelräder erreichen (hab ich mir gerad mal grob aufskizziert). Als Wellen kann man ja TT-Heckwellen verwenden, die Getriebe-Gehäuse sollte man recht einfach selbst herstellen können (Lagerböcke von Heckgetrieben verwenden und Seitenplatten aus CFK/GFK fräsen lassen).
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #5 von speedy » 22.10.2015 16:06:36

Ansonsten gibt es ja auch Getriebe im Automodellbaubereich - da gibt es ja auch einen Antrieb, der auf beide Räder umgelenkt werden muß.


MFG
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #6 von dilg » 22.10.2015 17:04:40

Wie groß wirds das Maschichen?

Du hast ja das Problem der Winkel... weit mehr interessiert mich, wie machst du die Umlenkung bei den Rotoren? grad mit diesen blöden schrägen Winkel - mit drei Kegelräder?

Das mittlere Getriebe... würd ich mir 3d drucken. Oder du legst den Motor quer zur Flugrichtung, dann reichen Kardangelenke / Riemen
lg michl
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #7 von Husi » 22.10.2015 18:05:15

Interessant wird auch das verstecken der Taumelscheiben. Denn das Original hat keine (im gewöhnlichen Sinne).
Die Fw 61 ist auch etwas, was bei mir ganz hoch im Kurs der "möchte haben" Dinge ist. Das Projekt macht man aber im Vergleich zu einem "normalen" Rumpfheli nicht so nebenbei.
[edit]
Bild nachgereicht von dem FOCKE Buch. Das kann ich dir für dieses Projekt sehr ans Herz legen, da ist das original Getriebe mit einer Zeichnung drin, wie auch der erste bzw. spätere Rotorkopf als Schnittzeichnung.
Buch_Focke_vom_AVIATIC_VERLAG.png
Buch_Focke_vom_AVIATIC_VERLAG.png (779.25 KiB) 811-mal betrachtet
[/edit]

Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Viele Grüße
Mirko
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #8 von Ralph Daum » 22.10.2015 20:55:57

@ Husi:

Das Buch nenn ich auch mein Eigen :mrgreen: Eine wahre Fundgrube wie ich finde.
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #9 von Ralph Daum » 22.10.2015 20:59:21

@ dilg:

Vermutlich in der 600'er Größe. Wobei ich mir den Maßstab noch einmal anschauen werden muß auch gerade hinsichtlich des "Taumelscheibenproblem's" ...
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #10 von Porsti » 22.10.2015 21:01:53

Oh, jetzt wirds interessant. Mir spukt schon lange ein ähnliches Projekt im Kopf rum. Deshalb bin ich auf Deine Lösung und einen Baubericht gespannt. Meine Gedanken gehen von Kegelgetrieben mit starken Kardangelenken von den Automodellen bis zu einer Riemenlösung. Blöderweise habe ich noch ein paar andere Projekte, die vorher fertig werden müssen. Von mir auf jeden Fall viel Erfolg!


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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #11 von Husi » 23.10.2015 06:13:24

Ralph Daum hat geschrieben:Vermutlich in der 600'er Größe. Wobei ich mir den Maßstab noch einmal anschauen werden muß auch gerade hinsichtlich des "Taumelscheibenproblem's" ...

Wenn ich dir CAD-technisch unter die Arme greifen kann, lass es mich wissen. Bei diesem Projekt mache ich es gerne, wenn ich nicht so viele andere offene Baustellen hätte, dann...

Viele Grüße
Mirko
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #12 von Ralph Daum » 25.10.2015 07:10:43

Danke für das Angebot, Mirko. Ich komme sehr gerne darauf zurück :wink: Vielleicht muß ich ein Teil der Arbeit sozusagen "outsourcen" :wink: :wink:
greetz Ralph

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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #13 von yogi149 » 25.10.2015 11:05:02

Moin Ralph,

bist Du sicher mit der Größe?
bei 1,4m Rumpflänge gibt das schon 2 Rotoren mit ca. 1,6m. D.h. mindestens 3,2m breit.
Grob überschlagen gibt das ein Drehmoment von fast 12 Nm auf der Rotorwelle.
Angenommene 1000 W pro Rotor und nur 800 Upm.

Die mögliche Getriebeanordnung könnte so aussehen:
Schema-FW-61.PNG

mit jeweils 2:1 pro Kegelradpaar, gibt das schon mal 8:1 vom Motor auf die Rotorwelle.

Allerdings wiegt ein Kegelradpaar, was das Drehmoment im Rotorwellenlager aushalten würde, schlappe 320gr. (Ohne die nötige Lagerung) :shock:

Kleinere Ausführung und die Drehzahl hoch (ca. 1500) ist das Drehmoment bei den 1000 W schon nur noch 6,4 Nm, das Kegelradpaar wiegt schon nur noch 120gr.
Gruß Jürgen
yogi149
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #14 von Porsti » 25.10.2015 12:29:15

Jürgen hats wiedermal voll drauf. Wie würde die Rechnung denn für 2x 1,8m und 800/1000U/min aussehen?
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Re: Frage zum Winkelgetriebe

Beitrag #15 von yogi149 » 25.10.2015 12:53:15

Hi Porsti,

800 Upm mit einem 1,8 Dreiblatt und einem "fliegendem" Gitterrohrrahmen, halte ich für zuviel.

Das nötige Drehmoment hängt halt von der reingesteckten Leistung ab.
Mit ca. 100W sollte 1 kg. in der Luft gehalten werden können. Mehr Action > mehr Leistung.

2x 1,8 dürfte die 10kg aber gut übersteigen. Die Getriebe und Rotorköpfe (Anlenkung innen) dürften da schon ziemlich massiv ausfallen.

600 Upm müssten mit 2 Rotoren ca. 12-13 kg noch gut heben können. Da wäre auch das 320gr Kegelradpaar nötig.
Oder noch eine Getriebestufe, was aber den Bauraum wieder vergrößert.
Gruß Jürgen
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