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Modelluftschiffe

Re: Modelluftschiffe

Beitrag #151 von BIGJIM » 12.11.2018 12:09:43

.
Wenn der Bursche am Boden stand,
genügte schon eine Portion Zugluft,
um ihn über den Boden rollen zu lassen.

.

. . . bei meinem "Luftschiff-Spielverhalten" habe ich entsprechend der Luftschiffgashülle überwiegend eine
Bodenplatte mit "Ankermast" dabei und unter der Gondel ist ein - kleiner Neodymmagnet haftend/geklebt -
und in der Bodenplatte ist ein "eingebettes Metallstück", meist ein "langer Nagel ohne Kopf".
Somit ist das Luftschiff "fixiert" und die Zugluft hat kaum eine Chance . . .
.


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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #152 von Ralph Cornell » 12.11.2018 16:14:13

Danke, BIGJIM, das habe ich befürchtet. Ich habe durchaus noch eine Menge von dem Zeug, das ich bei "Klebeland" erstanden habe - leider 75 mm breit. D.h. ich müsste das in die Drehbank spannen und mit einem Cutter herunterschneiden. Ich bin auch nicht sicher, was das nun eigendlich ist - superdünnes Alu oder mit Kleber beschichtetes Mylar. Auf jeden Fall käme so mehr Gewicht hinzu, als mir lieb ist. Schon jetzt, mit der Kamera an Bord, hat der Blimp etwa 2 Gramm negativen Auftrieb. An sich gerade richtig...
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #153 von BIGJIM » 12.11.2018 18:43:32

.
Hallo Ralph.

Ich habe durchaus noch eine Menge von dem Zeug, das ich bei "Klebeland" erstanden habe - leider 75 mm breit.

. . . das einfachste ist doch der "Klebefilm" - 20 mm breit. Markenname und hat seinen Preis: Tesafilm.
Oder als "No Name" aus dem Euro-Shop - beide erfüllen den Zweck.

Ich bin auch nicht sicher, was das nun eigendlich ist - superdünnes Alu oder mit Kleber beschichtetes Mylar.

Kann ich nichts dazu schreiben, kenne ich nicht.
Es gibt dünn gewalzte "Selbstklebende Alufolie" oftmals 50 mm breit - wird aber "zu schwer".
.
MYLAR-Streifen habe ich auch schon einmal genommen, dies ist mehr eine "Fummelei" und mache ich nicht mehr.
MYLAR ist nicht "langlebig", somit ist es für mich ein "Spielbereich", solange es hält . . . hält´s.
.
. . . der Blimp etwa 2 Gramm negativen Auftrieb. An sich gerade richtig...

Ja.
Somit hat man das "Spiel mit den Motorgondeln" - Luftfahrten im "Abstrahl" und der "Sinkfahrt" zeichnet . . .
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #154 von Ralph Cornell » 13.11.2018 08:18:31

Hmm. Das Problem ist bei den Unna-Ballons, daß das Ding beim Aufgasen Falten wirft entlang der umlaufenden Naht. Es wird nicht leicht sein, diese Naht abzukleben. Mal sehen.
Im Moment habe ich den Blimp auch nicht zuhause; er ist eingelagert. Am 25. soll er zur Messe "Boat & Fun" verbracht werden, wo er wieder fahren soll.
Ich werde mal bei Klebeland anfragen, ob die mir von einer dieser Rollen eine 20 mm breite Partie herunter schneiden können.
Hast Du mit einem dieser Unna-Ballons mal den Versuch gemacht, diese Falten mit Wärme heraus zu bekommen? Bei Mylar soll das ja angeblich gehen. Und - zieht sich das Zeug unter Wärme zusammen oder dehnt es sich?
Übrigens, einen Ankermast habe ich schon, mit Magnet. Magnet ist mit einer Schelle am Mast auf- und abwärts verschiebbar. Und auf der Nase des Blimps klebt ein dünnes Blechplättchen.
DSCN0727.JPG

Was ich meinte: Unten an der Kabine ist ja ein Schlepprad angebracht, mit dem ich auf dem Boden rollen kann. Während der "Schöneberger Modellbautage" war auf dem Boden des Theatersaals, in dem ich zumeist geflogen bin, eine Straßenanlage für Modelltrucks aufgebaut. Frech, wie ich nunmal bin, bin ich auch mal darauf gelandet und habe versucht, einige dieser Straßen entlang zu rollen - wie, als ob das Luftschiff zur Startbahn rollen müsste. Das ging auch recht gut, solange niemand beide Türen des Saals öffnete. Da gab es natürlich Zugluft, die mir Schwierigkeiten verursachte... eine Beute aller Winde.
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #155 von Ralph Cornell » 13.11.2018 11:21:08

BIGJIM hat geschrieben: . . bei meinem "Luftschiff-Spielverhalten" habe ich entsprechend der Luftschiffgashülle überwiegend eine
Bodenplatte mit "Ankermast" dabei und unter der Gondel ist ein - kleiner Neodymmagnet haftend/geklebt -
und in der Bodenplatte ist ein "eingebettes Metallstück", meist ein "langer Nagel ohne Kopf".
Somit ist das Luftschiff "fixiert" und die Zugluft hat kaum eine Chance . . .

Ralph Cornell hat geschrieben:Übrigens, einen Ankermast habe ich schon, mit Magnet. Magnet ist mit einer Schelle am Mast auf- und abwärts verschiebbar. Und auf der Nase des Blimps klebt ein dünnes Blechplättchen
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #156 von Ralph Cornell » 17.11.2018 17:48:18

Eines habe ich jetzt geschafft: Es ist mir gelungen, die 75 mm breite Rolle auf 2 x 20 mm und 1 x 35 mm zu zerschneiden. Und es war gar nicht so schwer - die Rolle ließ sich in die Drehbank spannen und mit einem scharfen Cuttermesser konnte ich die 20 mm breiten Streifen herunterschneiden. Jetzt ist nur die Frage: Soll ich versuchen, die umlaufende Naht abzukleben, was den Blimp schwerer macht, oder soll ich die Leckage hinnehmen? Muss mal darüber schlafen.
Falls ich jemals eine größere Hülle für ein echtes Outdoor-Schiff in die Hände bekomme, werde ich das auf jeden Fall machen.
Das Prinzip der Schwenkgondeln werde ich beibehalten, das hat sich bewährt. Aber stärkere Motoren werde ich brauchen - und ich habe welche! Kleine Brushless, ideal für einen 2S Akku. Das Problem ist bloß: Ich habe mal versucht, mit ihnen einen Koax-Hubschrauber auf Brushless umzurüsten, und damit die Zahnräder auf die Abtriebswellen passten, habe ich versucht, die Wellen auf 2 mm runter zu schleifen. Hat nicht sehr gut funktioniert - und jetzt könnte ich wieder den alten Durchmesser von 3,3 mm brauchen. Aber woher bekomme ich 3,3 mm Federstahl? Habe danach gegoogelt, aber nichts gefunden.
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #157 von BIGJIM » 18.11.2018 00:22:46

.
Hallo Ralph
Jetzt ist nur die Frage: Soll ich versuchen, die umlaufende Naht abzukleben, was den Blimp schwerer macht,
oder soll ich die Leckage hinnehmen? Muss mal darüber schlafen.

.
Mehrgewicht ermitteln.
Nehme einen Faden/Schnur und ermittle so die "Gesamtlänge der Naht".
Schneide ein Stück z.B. 25 cm "Klebestreifen" ab, wiege selbigen.
Dieses "Gewicht" entsprechend der "Faden/Schnurlänge" ergibt das Mehrgewicht.
Damit sei die rage beantwortet. :roll: :mrgreen:
.
Aber woher bekomme ich 3,3 mm Federstahl?
Habe danach gegoogelt, aber nichts gefunden.

Linkadressen anbieten kann ich Dir Federstahl mit nur 3 mm . . . .
:sign7: https://www.conrad.de/de/federstahldrah ... 38110.html
:sign7: https://www.ebay.de/itm/Aeronaut-Stahld ... 1310202003?
. . . oder hier mal schauen - https://www.wlw.de/de/firmen/federstahl ... stahldraht
.


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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #158 von Ralph Cornell » 18.11.2018 08:35:13

Danke, BIGJIM!
Daß mit dem Federstahl habe ich befürchtet; ich habe auch nichts gefunden. Andererseits - die Belastung der Wellen ist wahrscheinlich nicht sehr groß - ich könnte eine Messing-Buchse auflöten und die dann auf jedes brauchbare Maß abdrehen.
Die Idee mit dem Faden ist gut - nur denke ich gleich an ein Nähbandmaß. sollte sich auch verwenden lassen.
Übrigens - wie kann ich ein "Danke" einbauen?
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #159 von Ralph Cornell » 18.11.2018 11:05:15

Ich habe mich dazu entschlossen, einen Versuch zu starten. An einer der Ballonhüllen aus Unna habe ich die umlaufende Naht abgeklebt. Übrigens scheint es sich bei dem Material, das ich von der "Klebeland" bekommen habe, wirklich um Mylar zu handeln. Das Zeug ist leicht durchscheinend, aber im Unterschied zum Rettungsdecken-Material nur einseitig silbern bedampft.
Was ich wissen will: 1. Wirft die umlaufende Naht stärkere Falten, wenn sie abgeklebt ist?
2. In welchem Maße erhöht sich das Gewicht?
3. Hält der Ballon das Helium besser, wenn die Naht abgeklebt ist? Das wäre ein Hinweis darauf, daß der Löwenanteil des Ballongases durch die Schweißnaht entweicht.
Zu 1.: Die Falten sind etwas stärker, aber in einem erträglichen Maß.
Zu 2.: Das Gewicht hat sich durch das Abkleben um ca. 6 Gramm erhöht.

Das Ergebnis von 3 bleibt abzuwarten...
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Modelluftschiffe

Beitrag #160 von BIGJIM » 18.11.2018 12:37:03

.
Hallo Ralph
. . . nur denke ich gleich an ein Nähbandmaß -

. . . ist alles "e´wurscht" . . ob Faden/Schnur oder Nähbandmaß - nur der Faden ist "flexibler".

1. Wirft die umlaufende Naht stärkere Falten, wenn sie abgeklebt ist?
Zu 1.: Die Falten sind etwas stärker, aber in einem erträglichen Maß.

Wurde der "Ballon" aufgeblasen (Luft) und ist prall - klebt es sich besser.
Wird die Luft wieder abgelassen entstehen "Faltenwellen", dies ist normal.
Wird der Ballon aufgegast, verschwinden diese "Faltenwellen".

2. In welchem Maße erhöht sich das Gewicht?
Zu 2.: Das Gewicht hat sich durch das Abkleben um ca. 6 Gramm erhöht.

Hier ist es das "Klebematerial" was verwendet wird. Klebefilm in 15 - oder - 20 mm breite.
6 Gramm mehr beim "Unna-Mylargasballon" wird weggesteckt. . .

Hält der Ballon das Helium besser, wenn die Naht abgeklebt ist? Das wäre ein Hinweis darauf,
daß der Löwenanteil des Ballongases durch die Schweißnaht entweicht.

Das Helium im Ballon verbleibt länger beim "Abkleben der Naht".
Nahtdiffusionen sind gegeben, wenn es keine "Doppelschweissnaht" ist.
Weil die "Folienschweissstelle" u.U. keine homogene Verbindung ist. Helium ist ein "Kriechgas".
Es entweicht sogar "Gas" am Einlassventil, denn dies ist ein natürlicher Ausgang.
(Ich rolle selbiges ein und hefte es mit Klebefilm an der Hülle fest) :oops: :mrgreen:
.


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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #161 von Ralph Cornell » 18.11.2018 13:29:09

BIGJIM hat geschrieben:(Ich rolle selbiges ein und hefte es mit Klebefilm an der Hülle fest)


Mache ich auch... und dann klemme ich das Ganze mit einer Feder-Haarklammer zusammen.
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #162 von BIGJIM » 19.11.2018 00:20:36

.
Hallo Ralph

. . . ich das Ganze mit einer Feder-Haarklammer zusammen.


Kleiner Scherz von mir: Selbige Feder-Haarklammer wiegt mehr als 3 cm Klebefilm :mrgreen: :roll: :oops:
.


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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #163 von Ralph Cornell » 19.11.2018 09:18:03

BIGJIM hat geschrieben:Kleiner Scherz von mir: Selbige Feder-Haarklammer wiegt mehr als 3 cm Klebefilm :mrgreen: :roll: :oops:


Das ist wohl richtig. Aber mich ärgert das durch das sogenannte "Ventil" entweichende Gas. Teuer genug ist es ja. Ich habe die Haarklammer mal gewogen: 1 Gramm. Und sie lässt sich wenigstens schnell entfernen, wenn man mal nachgasen muss.
Der Versuch läuft immer noch. Seit dem Aufgasen gestern ist etwas von dem Helium durch die Hülle gekrochen, aber doch deutlich weniger als bei einem nicht abgeklebten Ballon. Ich werde also mal die Hülle wechseln - die neue, abgeklebte Hülle gegen die bisherige, und dann mal sehen, ob sich das Mehrgewicht in kürzerer Fahrzeit niederschlägt. Und dann kann ich ja auch die alte Hülle abkleben.
Du sagst ja, Du würdest die Hüllen erst mit Luft füllen und sie so, aufgepumpt, abkleben. Aber wie? Die Hülle wirft beim Aufpumpen Falten. Wie kommst Du in die Falten hinein? Mit Geduld und Spucke, und einem nicht ganz prall aufgepumpten Ballon, wo man von hinten in den Ballon greift und die Hülle gegen den Klebestreifen presst?
Oder könnte es auch mit einer nicht aufgepumpten Hülle gehen? Hülle auf dem Tisch ausbreiten, so daß die Naht oben liegt und dann Stück für Stück entlang der Schweißnaht?
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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #164 von BIGJIM » 19.11.2018 14:18:38

.
Du sagst ja, Du würdest die Hüllen erst mit Luft füllen und sie so, aufgepumpt, abkleben.
Aber wie?


Hallo Ralph

Was ich mache – ganz einfach . . .

Für das „Miniluftschiff“ = 80 cm lang als Mylargashülle
Ich habe mir ein „Baudock“ aus einem Karton gebaut. Die Vorder- und Hinterflächenseite als Halbrundbogen ausgeschnitten und alle Kanten mit breitem Klebeband (Duck-Tape) versehen.
In den Rundungen und den Seitenwänden habe ich noch einen Isolierschaum (Baumarkt Abt. Heizungsrohre) eingelegt, somit habe ich die Sicherheit keine Verletzung der Folie zu erreichen.
Es ist somit meine „3 + 4 Hand“ um bei den Abklebungen die prall gefüllte Luftschiffhülle zu fixieren.
.
Auftrieb ermitteln mit „Gewichten“ - z.B. Büroklammern werden angehangen und dann wird das Gesamtgewicht ermittelt. Bei meinem „Mini“ liege ich bei 5-6 Gramm.
Die 120 cm Hülle liege ich bei 10 Gramm
.
Vorgehensweise - - - die „Gashülle“ füllen mit: [1][2][3][4]
.
[1] Luft = . . . ist nur als „Schaumodell“ zu gebrauchen oder zum „Abkleben der Schweißnaht“.
Siehe oben die „Baudock-Hilfe“.
.
[2] Helium = sehr gut, jedoch zu teuer!!
Helium hatte ich in meinen ersten Jahren genommen, dann nicht mehr.
Heute kosten 10 Liter Helium 180.- Euro ohne MWST. Hinzu kommt noch eine Pfandleihgebühr nach dem 7. Tag - - - jeden weiteren Tag des Vertrages mit 45 Cent/Tag oder eine Jahresmiete von 35.- Euro
.
[3] Ballongas = befriedigend, günstiger.
Entspricht dem „Helium“[*] zu 95% - die 5% sind diverse Mischgase, somit in der Verwendung als Ballongas was der Handel so anbietet.
[*] – sagte man mir bei Linde-Gas im Depot - - Bielefeld
.
[4] Wasserstoff – kann man nicht bekommen.
Bei Bezug muss der Nachweis erbracht werden, wofür man es verwendet.
Selbst bei „Linde-Gas“ bekomme ich nichts. Keine Abgabe.
.


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Re: Modelluftschiffe

Beitrag #165 von Ralph Cornell » 19.11.2018 18:42:03

Donnerwetter! Ein Dock zum Abkleben! Ich hatte ja im Stillen gedacht, Du hättest nur eine einfachere Methode entwickelt, die Nähte abzukleben, als mir eingefallen ist.
Aber ich schätze mal, Du meinst eine Hülle aus lanzettförmigen Streifen. Ja, die wäre deutlich leichter abzukleben als diese Unna-Ballons, die ja nur aus zwei aufeinander geschweißten Ovalen bestehen. Deshalb denke ich auch daran, dieses Abkleben an den Unna-Ballons im halbaufgeblasenen Zustand durchzuführen. Man könnte stückchenweise vorgehen und von innen durch die Hülle greifen, um den Klebestreifen auf die Naht zu pressen.
Ja, wenn ich bisher von Helium sprach, meinte ich natürlich Ballongas.
Wasserstoff nicht - kann ich mir denken! Aber ich frage mich (nur mal rein interessenhalber!), wieviel Wasserstoff man dem Helium beimischen könnte, bevor es gefährlich wird. Na ja, und Wasserstoff kriecht ja noch stärker durch alles hindurch, als Helium. Sogar durch massives Metall. Besonders, wenn er unter Druck steht. Ich erinnere mich noch aus meiner Kinderzeit, daß ein Latexballon binnen weniger Tage ausgegast war. Und wenn ich mich recht erinnere, gab es bei der BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft) ein stehendes Verbot, Luftballons mit Wasserstoffüllung auf das Oberdeck der Doppeldeckerbusse mitzunehmen - denn damals durfte auf dem Oberdeck noch geraucht werden. Daß das eine gefährliche Nachbarschft ist, ist ja klar. Ein Besoffener, der mit seiner Zigarette unvorsichtig ist, und - Hindenburg!
Ich vermute mal frech, daß sich Wasserstoff und Helium separieren würden, wenn man sie einfüllt. Im Freien ginge es wohl... Aber dann nur Brushless ohne jeden Funken.
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