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Baubericht Three Dee MP

Baubericht Three Dee MP

Beitrag #1 von Outrunner » 06.12.2004 19:06:57

EDIT by tracer: Antworten bitte hier rein.


Heute kam der Nikolaus :lol:
Er kam zwar nicht mit dem Schlitten, sondern mit einem gelben Auto, und Bart hatte er auch keinen, aber dafür ein schönes, überraschend kompaktes Paket:

489

Kann da wirklich ein Tree Dee MP Bausatz inklusive zwei 10S5P Lipo-Bausätzen drin sein ? Schauen wir mal ...
Nach dem Entfernen der unzähligen zerknüllten Zeitungen kam das zum Vorschein:

490

Als erstes sticht die Kabinenhaube mit makelloser, weiss eingefärbter Oberfläche ins Auge: Ist die schön !! Und gross !!! (Ich weiss, es gibt noch deutlich grössere Helis, aber für mich ist der nach dem Zoom einfach groooooss)

Jetzt habe ich mich endgültig in den Three Dee verliebt, was für eine Optik ! Oben und unten hat die Haube eine sichtbare Naht, aber das stört nicht, da sie sowieso lackiert wird. Die Verarbeitung ist perfekt und leicht ist sie auch.

In einer Rolle aus Noppenplastik (mit den Luftbläschen) finde ich verschiedene CFK-Stangen und -Rohre, darunter auch das imposante Heckrohr. Dieses ist aus edlem Sichtcarbon makellos gearbeitet und ebenfalls überraschend leicht:

492
(Zum Grössenvergleich habe ich einen E-tec 1'200 3S1P Lipo dazugelegt)

In einer eigenen Kartonschachtel sind die mitbestellten Rotorblätter in schwarz eingepackt; die gibt's auch in weiss für sonnige Tage (kein Witz, Jan Henseleit sagt, dass die weissen bei Sonne bessere Sichtbarkeit bringen, die schwaren seien in diffusem Licht bei Bewölkung besser). Die Blätter sind NHP Razor Pro Blades aus CFK mit 600 cm Länge und einer Messingfassung in der Blattbohrung.

Sehen edel und fast ein bisschen einschüchternd aus:

497
(Vorne sieht man zum Vergleich eine Zoom-"Schaumwaffel")


Zu guter Letzt kommen noch die beiden Seitenteile des Chassis zum Vorschein. Kaum überraschend, dass auch diese beiden Teile absolut edel aussehen und perfekt verarbeitet sind:

495

Wo sind denn aber nun die 2 Lipo-Bausätze ? Ich denke, die kommen wohl mit einer separaten Sendung. Ich mache die erste der beiden kleinen Kartonschachteln auf, die sich im grossen Karton befinden, und das kommt zum Vorschein:

498

Da sind sie ja: 100 850 MAh-Zellen von Schübeler, was für ein Anblick ! Alle fein säuberlich verpackt mit Kartonplatten dazwischen, damit es ja keine Kurzschlüsse gibt.
In einer separaten Tüte sind die weiteren Bauteile, mit denen ich aus dem Ganzen zwei 10S5P-Packs bauen kann, ohne dass ich löten muss (worüber ich nicht unglücklich bin - hehe). Wie das geht, kann man bei Interesse hier nachlesen: http://www.henseleit-helicopters.de/Han ... ndbuch.pdf

Jetzt bleibt nur noch eine kleine Kartonschachtel übrig. Da soll der ganze Rest des Heli's drin sein ? Kaum zu glauben, aber wahr: In dieser kleinen Schachtel sind alle Teile nach Baugruppen verpackt ...

496
(Als Vergleich im Vordergrund ein Hauptzahnrad vom Zoom)

... und die mitbestellten Elektronik-Komponenten drin:

499

So, jetzt habe ich alles mal gesichtet und werde erstmal zu meinem Modellbauladen fahren, denn ich brauche noch eine Seegering-Zange und einen guten Lötkolben. Was jetzt für den Heli noch fehlt, sind der Gyro und der Empfänger. Die Teile hole ich mir, wenn die Mechanik aufgebaut ist.

Was ich bis jetzt gesehen habe, lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen und ich freue mich schon auf den Bau. Wen es interessiert, wie man den MP aufbaut, der kann sich das hier
reinziehen: http://www.henseleit-helicopters.de/Han ... ndbuch.pdf

Stay tuned ...

Gernot
Zuletzt geändert von Outrunner am 06.12.2004 19:26:19, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag #2 von Outrunner » 06.12.2004 19:24:25

Hi Interessierte

Ich habe vor, jeden Bauabschnitt mit Text undFotos zu dokumentieren und in diesen Thread zu kleben. Mit dem Bau wird's aber wohl erst am Wochenende losgehen, da ich zur Zeit beruflich ziemlich intensiv eingespannt bin.
Ab nächste Woche habe ich Ferien bis Ende Jahr, dann geht's definitiv vorwärts !

Gernot
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Weiter geht's: Rotorkopf 1

Beitrag #3 von Outrunner » 07.12.2004 00:09:24

Ich konnte natürlich nicht bis um Wochenende warten, und hab mal angefangen. Ab jetzt geht's genau nach Bauplan:
Zuerst wollte ich die Baustufe 1-1 bauen, und habe alles mal ausgepackt:

500

Gemäss Bauanleitung habe ich mal das "Säckli" 1-1 aufgemacht, aber ...

501
502

... ist schon fertig gebaut! Cool, in der Anleitung steht nämlich, dass es ein bisschen Fingerspitzengefühl und "Gewalt" braucht, um diese Teile zusammenzufügen. Weiter geht's mit Bauabschnitt 1-2.

Die benötigten Teile sind in zwei separaten "Säckli" verpackt, weil der Aufbau symmetrisch ist. Hier seht ihr die rechte Seite der Blattlagerwelle ...

503

Das Ganze muss jetzt noch aufgefädelt und gefettet werden (beidseitig), dann steht schon der halbe Rotorkopf.

So sieht das Ganze fertig montiert aus:

504

Die bisher gesichteten Teile machen einen absolut hochwertigen Eindruck. Alles passt "saugend", Spiel ist ein Fremdwort - ebenso wie "dremeln" und ich freue mich auf die weiteren Schritte ...

Stay tuned ...

Gernot
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Beitrag #4 von Outrunner » 10.12.2004 00:53:21

Heute abend habe ich wieder ein bisschen gebaut:

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Ich habe die Blattgriffe, die Umlenkhebel und die Paddelstange montiert. Schön ist, dass die Paddelstange sebstzentrierend ist; sie hat in der Mitte einen Einschliff, in den eine Madenschraube der Messingkugel greift. Mit ein bisschen Hin und Her findet man den Punkt und kann dann beide Madenschrauben in der Kugel festziehen.
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Beitrag #5 von Outrunner » 11.12.2004 00:52:52

Der Aufbau des Rotorkopfes ist jetzt abgeschlossen (sorry, etwas rustikaler Hintergrund, aber das Teil ist so gross, dass ich keinen passenden, weissen Hintergrund habe):

514

Es waren noch die zwei Anlenkgestänge an der Zentralkugel anzubringen (sieht man auf diesem Bild nicht so gut), sowie die beiden Paddel zu bauen und zu montieren.
Die Messing-Buchsen waren in den Paddeln entgegen dem Bauplan bereits montiert, somit entfiel das sorgfältige, fluchtende Einpassen derselben; nett.

Nun mussten die Paddel noch mit beigelegtem, transparentem Schrumpfschlauch bespannt werden. Jan Henseleit empfiehlt, die Paddel mit zugeschnittenen Stücken zu überziehen und kurz in kochendes Wasser zu tauchen.

Dieses Vorgehen hat bei mir nicht funktioniert: Bei drei Versuchen gelang es mir nicht, den Schlauch zu schrumpfen, ohne dass Wasser in die Aussparungen eindrang und nicht mehr zu entfernen war. Schlussendlich habe ich die bewährte Methode mit einem Föhn angewandt, was auch prima funktioniert hat. Zum Glück ist genug Schrumpfschlauch beigelegt, sodass man mehrere Versuche hat :)

Toll ist die Befestigung der Paddel: Wie schon in der Mitte hat die Paddelstange auch an beiden Enden je einen Einschliff, in den die Madenschraube der Paddelbuchse greift. So ist das Paddel sicher fixiert und auch noch selbstzentierend: Die Paddel sind automatisch immer korrekt ausgerichtet.

Jetzt geht's weiter mit dem Heckrotor, stay tuned ...

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Beitrag #6 von Outrunner » 11.12.2004 16:13:09

So heute habe ich das Heck gebaut. Ging ziemlich schnell und problemlos. Die Pitchanlenkung läuft wie ein Traum, spielfrei und super leichtgängig.
Kein Wunder, alleine im Heck sind 14 Kugellager verbaut :D

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Beitrag #7 von Outrunner » 13.12.2004 01:10:56

Die nächste Baustufe ist das sogenannte "Mechanik-Oberteil". MP steht ja für "modular powered", d.h. es gibt ein Elektro- und ein Verbrenner-Modul für den MP. Ich baue die Elektro-Version, aber wenn ich mal unbedingt "stinken" will, kann ich mit das Verbrenner-Modul zulegen und dieses durch Lösen von ganzen 6 Schrauben anflanschen damit fliegen.

Daher wird die Basismechanik zuerst aufgebaut, die für beide Versionen gilt. Als erstes wird der Rahmen gebaut, an den das Heckrohr angeflanscht und das Hauptzahnrad mit Freilauf, Riemenrad und Rotor montiert wird:

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Schön zu sehen sind die beiden mächtigen, doppelt kugelgelagterten Riemenrollen, die den Riemen in das Heckrohr einleiten. Hinten sieht man den aufgesteckten Flansch, der später das Heckrohr fixiert.

Auch hier war der Bau völlig problemlos, alles passt wie angegossen :)
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Beitrag #8 von Outrunner » 13.12.2004 01:22:58

Als nächstes muss man sich entscheiden, ob man bei der Autorotation einen mitdrehenden Heckrotor will. Ich habe diese Variante gewählt und den Freilauf entsprechend an das Riemenrad montiert.

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Der Freilauf selber ist schon fertig montiert in einer Tüte; etwas knifflig war das Zusammenpressen dieser Bauteile. Die Passung ist so eng, dass ich die Teile mit dem Schraubstock sanft aber bestimmt zusammenpressen musste. Dabei muss man aufpassen, dass die Gewinde des Freilaufs und der oberen Fassung (auf diesem Bild leider nicht zu sehen), exakt zueinander ausgerichtet sind, bevor man presst, da man die Position später kaum mehr ändern kann.

War aber kein Problem, die Madenschrauben haben gegriffen :D

Das Montieren des Hauptzahnrades war dann schnell erledigt:

535
Hier sieht man ganz oben bei der Rotorwelle eines der drei Gewinde, die innen ein Gegenstück in der Freilaufbuchse haben.

Bemerkenswert ist, wie kurz die Rotorwelle für einen Heli dieser Grösse ist, sie ist nur ca. 1 cm länger als die Rotorwelle eines Zoom. Dies ist einer der Gründe, warum der MP so wendig ist: Der Abstand der Rotorebene zum Schwerpunkt ist sehr gering !

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Beitrag #9 von Outrunner » 13.12.2004 01:28:03

Jetzt kann das Heckrohr an die Basismechanik angebaut werden. Der Riemen wird um 90 Grad nach links verdreht, die Zahnradeineinheit eingeschoben und der Riemen montiert. Schliesslich wird noch die Rotorwelle montiert, die mit einem Sechskant in den Freilauf greift und mit einer einzigen Schraube fixiert wird. Fertig ist die Basismechanik:

536
Ich könnte stundenlang damit spielen und mich freuen, wie leichtgängig alles ist und wie der Heckrotor mitdreht :-)

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Beitrag #10 von Outrunner » 18.12.2004 12:59:18

Entgegen der Bauanleitung habe ich den Teil mit dem Einbau der RC-Komponenten übersprungen, da ich auf den Empfänger und Sender noch warte. Stattdessen habe ich zuerst das sog. Elektro-Modul aufgebaut. Dieses besteht im Wesentlichen aus zwei CFK Seitenplatten, zwei CFK-Querverstebungen und der Motorbühne aus Aluminium:

543
Im Vordergrund sieht man den montagefertigen Motor mit Ritzel. Wenn man den Motor bei Jan Henseleit mitbestellt, ist die Motorwelle bereits gekürzt und angeschliffen, sodass nur noch das Ritzel aufgeschoben und mit einer Madenschraube gut fixiert werden muss.

Vorne wird das Chassis mit zwei geschlitzten Silikonschlauchstücken geschützt. Clever ist auch die Montage der Kufen: Eine CFK-Platte wird in die schräg gefrästen Schlitze von zwei Kunstoff-Zapfen eingeführt und durch das Festziehen der Schrauben festgeklemmt. Die Kufen werden an dieses Stück mit zwei Blechschellen montiert. So erhält man ein stabiles, aber dennoch flexibles Landegestell mit der henseleit-typischen, rasanten Optik :)

Der Akku wird später von hinten in diese Einheit eingeschoben, wobei die Haube dazu nicht demontiert werden muss. Der Akku lagert in einem sehr stabilen CFK-Käfig und ist so gut gegen mechanische Einwirkungen (z.B. einen Absturz :D) geschützt. Im hinteren, oberen Bereich werden 6 Aluminium-Zapfen mit CA eingeklebt, die später die Hauptmechanik mit dem Elektro-Modul verbinden.

Sehr schön gemacht ist auch die Motor-Montage auf dem Elektro-Modul:

544
Das Motorenlager besteht aus einem massiven, halbkreisförmigen Aluminiumblock mit verschiedenen Bohrungen zur Aufnahme von anderen Motoren.

Die M4-Schrauben werden durch die Motorbühne und das Lager direkt in den Motor geschraubt und sorgen für einen bombenfesten Sitz, wobei das Motorritzel soweit möglich geschützt wird, sodass keine Fremdkörper in den Antrieb gelangen können. Toll gemacht !

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Beitrag #11 von Outrunner » 24.12.2004 16:56:04

Nachdem nun auch meine RC-Komponenten komplett sind, geht's jetzt wieder an der Basismechanik weiter, Montage der Servos.

Die vier Volz-Servos werden um den Lagerdom herum angeordnet, dieser besitzt Passungen, in die diese Servo's (und nur diese !) einschnappen. Verschraubt werden sie mit Inbusschrauben direkt am Lagerdom. Das Ergebnis ist unglaublich kompakt, man glaubt kaum, dass da alle 4 Servos angebaut sind:

564
Hier sieht man die Basismechanik mit den beiden Roll-Servos. Die Taumelscheibe ist angelenkt.

565
Aus dieser Perspektive sieht man, wie eng es hinten zugeht: Das silberne Servo ist das Heckservo, das Heck wird von unten heraus mit einer Schubstange angesteuert.
Die weisse Taumelscheibenarretierung wird mit zwei Aluminiumbolzen ebenfalls direkt an den Lagerdom angeschraubt und fixiert gleichzeitig die beiden hinteren Servos oben.

Der Servoeinbau war etwas knifflig (wenig Platz), aber jetzt sitzen sie und sie laufen sogar so, wie sie sollen :D

Der Kabelsalat wird neben Empfänger und Akku in einer RC-Box verschwinden, die als nächstes gebaut wird.

Die Feinabstimmung der Taumelscheibenservos erfolgt dann später mit einer speziellen, mitgelieferten Lehre.

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Beitrag #12 von Outrunner » 28.12.2004 12:20:27

Entgegen der Bauanleitung habe ich als nächstes die Basismechanik an das Elektro-Modul montiert. Anschliessend wurde das Anlenkgestänge für den Heckrotor gebaut und montiert.

Zu guter Letzt muss die Elektronik konfiguriert und in die Elektronik-Box eingebaut werden. Die Masse der Elektronik-Box sind exakt auf den beigelegten Empfänger-Akku und den Empfänger FP-R 148 DP von Futaba bzw. Empfänger mit gleichen oder kleineren Massen zugeschnitten. Ich habe den empfohlenen Empfänger verbaut.

575
Hier steht er nun: Die Mechanik und Elektronik sind komplett fertiggestellt. Im Akkufach liegen zwei 1200er E-Tec's zur Beschwerung. Hinten sieht man die Antennenführung: Die Antenne wird in einem Silikonschlauch aus der Elektronik-Box herausgeführt, der dann auf ein Kunststoffröhrchen aufgesteckt wird, welches an der linken Kufe befestigt ist. Alle dafür benötigten Bauteile liegen übrigens - bis auf die Kabelbinder zur Befestigung des Röhrchens - bei.

Da es in der Elektronik-Box extrem eng zugeht, müssen die Kabel des Gyro gekürzt werden (mache ich sehr ungern :( ) Der Empfänger-Akku wird mit einem MPX-Hochstromstecker ohne Schalter an den Empfänger angeschlossen, die beiden Stecker sind dazu hinten aus der Elektronik-Box herausgeführt. Nachdem man alles in die Elektronik-Box hineingewürgt hat ( :D ), wird diese auf der Mechanik verschraubt.

577
Hier eine Nahaufnahme der Antriebseinheit mit der montierten Elektronik. Alles hat seinen genau vorgegebenen Platz, Tüftler kommen da weniger auf ihre Kosten :D Das Ergebnis ist eine aufgeräumte Montage der RC-Komponenten.

576
Die Schubstange für den Heck-Pitch wird in der Mitte durch eine Führung stabilisiert. Im Bereich der Führung ist auf dem Kohlestab ein Stück Schrumpfschlauch als Scheuerschutz aufgeschrumpft.

578
Jetzt ist die Mechanik komplett aufgebaut und eigentlich flugfertig. Vorher werden aber noch die Wege und Nullpositionen der TS-Servos genau eingestellt ...

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Beitrag #13 von Outrunner » 31.12.2004 13:21:42

Nachdem die Mechanik jetzt fertiggestellt und inzwischen auch eingestellt ist, müssen jetzt noch die zwei Energieriegel gebaut werden *seufz*.
Zuerst müssen je 5 Zellen zu einem 5P-Pack zusammengebaut werden.

609
So kommen die Zellen an: Jede ist auf einem Streifen Karton eingeschweisst.

Die Zellen müssen so präpariert werden, dass sie zu einem 5er-Pack zusammengestellt werden können. Dazu sind die Anschlusslaschen jeder einzelnen Zelle auf ein angegebenes Mass zu kürzen, sodass alle Laschen schlussendlich über der mittleren Zelle überlappen. Ausserdem wird auf jeder Zelle seitlich der +-Pol mit einem Permanent-Marker gekennzeichnet, damit später die +-Seite gut identifizierbar ist.
Zudem wird noch jede Zelle vermessen, um aus der Reihe tanzende Zellen aussortieren zu können (was ich nicht hoffe !). Eine Zelle sollte eine Spannung von 3.8 V (+/- 0.2V) aufweisen.

610
Die 5 Zellen sind zur Endmontage präpariert.

Jetzt werden die Zellen gegeneinander gestapelt (angefangen mit der mittleren Zelle), sodass die Anschlusslaschen übereinander zu liegen kommen. Die 5 Zellen werden ausgerichtet und mit Gewebeband zu einem Block verbunden.

611
Der erste 5P-Block ist fertiggestellt und wartet auf seine 9 Brüder ...

50 Zellen werden auf diese Weise zu 10 5P-Blocks zusammengebaut. Man bekommt beim Bau ein ganz persönliches Verhältnis zu seinem Akku, ist quasi mit jeder Zelle per Du :D

Antworten bitte wie immer in diesen Thread viewtopic.php?t=787
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Beitrag #14 von Outrunner » 09.01.2005 18:57:34

Nachdem alle 10 5er-Packs gebaut sind, werden sie mit wechselnder Polung aneinandergereiht. Vorne und hinten kommt jeweils ein Abschlussstück aus Holz dran und dann wird das Ganze doppelt mit Gewebeband umwickelt:

703

Jetzt müssen die Verbinder aus Aluminium montiert werden. Eine ziemlich knifflige Angelegenheit, da man ja keinen Kuzschluss produzieren will. Bei mir hat's trotzdem 2x gefunkt :D

704

Zum Schluss wird der fertig konfektionierte Kabelbaum für die Balancer an die Verbinder angeschraubt. Die beiden Anschlusskabel werden ebenfalls montiert.

Dann wird oben und unten je eine Abdeckplatte aus ABS aufgelegt und das Paket mehrfach mit Gewebeband fest zusammengebunden. Schliesslich wird das Paket in roten Schrumpfschlauch eingeschrumpft.

Antworten bitte hier: viewtopic.php?t=787

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Beitrag #15 von Outrunner » 09.01.2005 19:36:48

Der Three Dee ist jetzt fertig gebaut und nach Vorgaben eingestellt. Ein Akkupack ist auch fertig und die Balancer sind konfiguriert. Damit schliesse ich den Baubericht des Three Dee MP ab und möchte ein Fazit ziehen:

Der Bau des Three Dee MP war ein reines Vergnügen. Dank des hervorragenden Handbuchs, das ich jedem Interessierten an's Herz lege ( http://www.henseleit-helicopters.de/Han ... ndbuch.pdf ), waren alle Bauschritte klar und die Passung der Teile überall hervorragend. Auch wichtige Angaben zur Einstellung des Heli's bis zur Senderprogrammierung sind darin enthalten. Wie ich gehört habe, fliegt der MP dementsprechend auch auf Anhieb, wenn man sich an die Vermassungen hält. Wir werden sehen ...

Der Bau des Akku's war etwas mühsam; ob er mir gelungen ist, wird die Zukunft zeigen 8)

Erwähnt werden muss aber auch, dass das Ganze insgesamt ein teurer Spass ist: Neben dem Heli und der RC-Ausrüstung muss auch mindestens ein Akku angeschafft werden, dazu kommen noch diverse Kleinigkeiten wie Balancer etc. Ein Ladegerät ist wohl auch noch fällig, falls man da nicht schon gerüstet ist und dann vermutlich auch gleich noch ein neues Netzteil. Da ich auch noch einen neuen Sender angeschafft habe, hat mich der Spass insgesamt ca. 3'500 Euronen gekostet :shock:

Abschliessen möchte ich den Baubericht mit einem Bild der "Ladestation" für den 10S5P-Akku's:

705
Irgendwie war das Laden früher weniger kompliziert :roll:

Gernot
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