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Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Crizz am 27.08.2008 13:26:58

Lustig wird jedenfalls die Umsetzung, denn entweder muß der Empfänger mit dem Pre-Amp in ein abgeschirmtes Gehäuse, oder beide müssen auf identisches Massepotential ( der Pre-Amp eh in ein geschirmtes Gehäuse ), die Empfänger-Antenne an den Pre-Amp und die Verbindung zwischen beiden mit einem geschirmten Koaxialkabel - viel Spaß beim ausrechnen des Wellenwiderstands, ich würde mal tippen du brauchst dafür 50 ohm Koax bei 35 MHz.
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Fleischwolf am 27.08.2008 15:40:51

Crizz hat geschrieben:Lustig wird jedenfalls die Umsetzung, denn entweder muß der Empfänger mit dem Pre-Amp in ein abgeschirmtes Gehäuse, oder beide müssen auf identisches Massepotential ( der Pre-Amp eh in ein geschirmtes Gehäuse ), die Empfänger-Antenne an den Pre-Amp und die Verbindung zwischen beiden mit einem geschirmten Koaxialkabel - viel Spaß beim ausrechnen des Wellenwiderstands, ich würde mal tippen du brauchst dafür 50 ohm Koax bei 35 MHz.


Der Antennenverstärker, den Basti verlinkt hat, wird mit der Masse des RC Empfängers verlötet. Der Hersteller verspricht eine Reichweitensteigerung von bis zu 100 %. Ist sowas realistisch?

Ich weiß wohl, daß ich mit einem veränderten Empfänger im Schadensfall mit der Versicherung in die Diskussion gehen muss. Dadurch, daß ich aber ausschließlich über unbewohntem Gebiet fliege ist das Risiko überschaubar. Ob eine Versicherung einen Schaden reguliert ist bei FPV ohnehin fraglich.

Mir geht es mehr darum, daß ich innerhalb der freigegebenen Frequenzen und Sendeleistungen bleibe, weil ich niemandem dazwischenfunken will. Das gleiche erwarte ich von anderen schließlich auch. Ein Hochspulen der Sendeleistung meines RC-Senders kommt für mich daher nicht in Frage - es sei denn, das ist irgendwann regulär möglich.

Grüße,

Georg
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Crizz am 27.08.2008 15:51:41

Das Problem ist ein anderes, die Sendeleistung bleibt ja identisch. Mit zunehmender Entfernung wird das Signal schwächer und Rauschen und Störungen werden prozentual größer. Jetzt klemm ich nen Empfangsverstärker vor den Empfänger, der das vorhandene Signal aufpeppen soll. Allerdings wird dabei das SN-Ration ( Signal-Noise = Signal zu Rauchen - Verhältnis ) nicht verändert. Da liegen meine Bedenken. Du wirst zwar wahrscheinlich eine höhere Reichweite erzielen, es aknn dir aber auch passieren das Störungen, die sonst noch unterdrückt wurden, plötzlich zu Servo-Fehlverhalten führen. Letztendlich eine Frage des Versuchs, sofern möglich würde ich das zunächst am Boden probieren, bevor ich das Teil in die Luft entlasse.
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon echo.zulu am 27.08.2008 19:33:44

Nur mal kurz angemerkt. Ich will hier jetzt nicht alles schlecht reden. Auch ist das Thema FPV für mich sehr interessant. Trotzdem muss man ein paar rechtliche Dinge beachten:
Eine Aufstiegserlaubnis bedingt zwingend eine dauernde Sichtverbindung zwischen Pilot und Modell. Selbst wenn man bei FPV zwar immer direkt sehen kann, wohin man fliegt, entspricht dieses nicht der Definition von ferngesteuerten Modellen. Somit betritt man m.E. den Bereich der UAVs. Dafür braucht man dann nicht nur eine andere Versicherung, sondern auch eine gesonderte Aufstiegserlaubnis.

Just my 2 Cents...
CU,

Egbert.
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Fleischwolf am 28.08.2008 07:04:32

Ich habe nach Euren Tipps zu dem Antennenverstärker gestern nochmal nachgedacht. Es geht es mir nicht nur darum, eine große Reichweite zu haben sondern auch eine größere Ausfallsicherheit. Mir ist z. B. aufgefallen, daß Tiefflüge (unter 40 Meter) in 250 Metern Entfernung relativ schnell zum Fail Save führen. Dies wird an der Nähe zum Boden (Bäumen etc.) liegen.

Bevor ich nun einen Antennenverstärker bestelle, bei dem die Erfolgsaussicht begrenzt ist, möchte ich versuchen, die Empfängerantenne zu verlängern und in einem Winkel zu verlegen. Die original Antenne entspricht mit ihren 1,07 Metern genau 1/4 Lambda. Wenn ich jetzt ein weiteres Viertel Lambda dranlöte, könnte ich sie durch den Rumpf nach hinten verlegen und von dort aus zu einer Tragfläche.

Neben dem eventuellen Vorteil einer längeren Antenne hätte ich durch die Verlegung auch immer einen positiven Anstrahlwinkel (ähnlich den Fasst Antennen, die ja immer im 90° Winkel verlegt werden sollten).

Was haltet Ihr davon?

Grüße,

Georg
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Crizz am 28.08.2008 07:11:41

Bei den hier erhältlichen FASST-Epmfängern hast du ein Antenna-Diversity-System mit "Doppelempfänger", der sucht sich aus beiden Signalen das beste heraus und verarbeitet dieses. Deshalb der 90° Winkel der beiden Antennen zueinander, das kannst du mit nem Dipol nicht erreichen. Den solltest du möglichst "gestreckt" verlegen, solange du die im Winkel wegführst ist das auch okay, nur wenn du die in mehreren Lagen nebeneinander verlegen würdest wäre es wieder problematischer. Die von dir angepeilte Verlegung ist also keineswegs falsch.

Eine auf Lambda/2 abgestimmte Antenne bringt dir sicherlich nen Vorteil, der Antennengewinn ist höher als bei Lambda/4. Allerdings muß das wirklich ganz genau passen, sonst haste ne Fehlabstimmung, was dann wiederrum den angestrebten Erfolg einschränkt.
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Fleischwolf am 28.08.2008 07:39:10

Danke für die Antwort. Ich habe bei einem X-Twin mal mit gutem Erfolg die Antenne von 1/64 auf 1/32 Lambda verlängert.

Crizz hat geschrieben:Eine auf Lambda/2 abgestimmte Antenne bringt dir sicherlich nen Vorteil, der Antennengewinn ist höher als bei Lambda/4. Allerdings muß das wirklich ganz genau passen, sonst haste ne Fehlabstimmung, was dann wiederrum den angestrebten Erfolg einschränkt.


Muss ich dabei nur auf die genaue Länge achten oder gibt es nochwas?

Grüße,

Georg
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Basti 205 am 28.08.2008 07:59:17

Fleischwolf hat geschrieben: 1,07 Metern genau 1/4 Lambda.

Muss man die 1,07m wirklich so ganau einhalten?
ich bin immer von einem Meter ausgegangen :roll:
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon duke08 am 28.08.2008 08:20:15

Vielleicht wäre ein Diversity-System für 35MHz hier sinnvoll? Gibts von ACT - die schreiben sogar was von bis zu 8(!)-facher Reichweite. Keine Ahnung obs was taugt, ich habe aber schon gehört, dass es in einigen Fällen z.B. bei Störungen durch sehr lange Servokabel geholfen hat...

Gruß
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Fleischwolf am 28.08.2008 09:03:24

duke08 hat geschrieben:Vielleicht wäre ein Diversity-System für 35MHz hier sinnvoll? Gibts von ACT - die schreiben sogar was von bis zu 8(!)-facher Reichweite. Keine Ahnung obs was taugt, ich habe aber schon gehört, dass es in einigen Fällen z.B. bei Störungen durch sehr lange Servokabel geholfen hat...

Gruß
Sascha


Habe gerade mal geschaut. Mein Interesse ist beim Lesen immer weiter gewachsen, bis ich die Preise gesehen habe...

250 Euro für einen PCM Empfänger und davon bräuchte ich für Diversity ja 2 Stück :shock::shock::shock:

Davon kann ich mir viel Draht für Antennenverlängerungen kaufen... :P
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Fleischwolf am 28.08.2008 10:32:35

Basti 205 hat geschrieben:
Fleischwolf hat geschrieben: 1,07 Metern genau 1/4 Lambda.

Muss man die 1,07m wirklich so ganau einhalten?
ich bin immer von einem Meter ausgegangen :roll:


Bei einem meiner X-Twins war die Antenne von Werk aus 2 cm kürzer als sie eigentlich hätte sein sollen (15 cm anstelle von 17,4 cm) und die Reichweite war deutlich schlechter als bei dem anderen mit richtiger Antennenlänge. Daher glaube ich schon, daß man sich so genau wie nur möglich an die Lambda-Längen halten sollte.

Lambda ist bei 35 mhz 8,57 Meter. 1/8 Lambda ist dann eben genau 1,07 Meter.

Grüße,

Georg
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon Fleischwolf am 30.08.2008 08:02:07

Ich habe die Antenne vom Futaba R-149 DP um 107 cm. verlängert und hatte in 900 Metern Entfernung keine Störungen. Auch einen Flug in ca. 40 Metern Höhe hinter einigen Baumkronen in 300 Metern Entfernung hat er störungsfrei mitgemacht.

Die einzige Störung hatte ich, als ich den Sender kurz auf meinen Schoß legen musste und die Antenne dabei auf meinem Knie lag. :oops:


Ich denke, die Grenze des Möglichen ist damt noch nicht ausgereizt und ich habe die Sicherheit, daß ich genug Puffer habe um die Thermik auch mal ausgedehnter zu genießen. Apropos Thermik - es ist 10:00 Uhr und die Sonne scheint wie verrückt... ICH MUSS WEG! :lol:

Grüße,

Georg
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Re: Antennenverstärker bei 35 mHz sinnvoll?

Beitragvon lumpilum am 03.09.2008 22:21:16

Fleischwolf hat geschrieben:Moin Flieger,

heute richte ich mich an die HF-Spezies unter Euch. Ich habe bei Pollin einen Antennenverstärker gefunden (http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg ... 4OTU4&ts=0). Glaubt Ihr, mit so einem Ding könnte man die Reichweite unserer Modelle (auf 35 mHz) spürbar steigern?

Grüße,

Georg



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