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Ein Drehzahlmesser, mal anders

Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #1 von seitwaerts » 03.02.2009 01:14:37

Ich habe hier die Diskussion um die Gefahren beim Messen der Drehzahlen verfolgt.
Nun habe ich selber einen dieser optischen Drehzahlmesser, genauer: den "Digital Smart Tachometer II" von Anderson.
Angenehm daran: er "blickt" um die Ecke, ich kann damit also von unterhalb der Blätter relativ gefahrlos messen. Relativ gefahrlos.
Nun halte ich das normalerweise so, dass ich das nicht allein mache, sondern immer wenigstens eine weitere Person dabei ist (einer am Sender, einer misst, evtl. fotografiert das noch jemand)
Bei meinem 450er Rex hatte ich damit auch keine Bauchschmerzen.

BEim Eco8 sieht die Welt anders aus: grösserer Rotorkreis und vor allem M-Blades... ich weiss wie Holzblätter im Bein schmerzen, ich muss diese Erfahrung nicht mit CFK- und erst recht nicht mit Alublättern wiederholen.

Was tun, sprach Zeus...

Da fiel mir ein, dass ich vor länglicher Zeit mal etwas gelesen hatte, dass da jemand mit einem Fahrradtacho... ja, das PDF ist auf der Platte.
Also schnell beim nächsten LeMi-Discounter für 5 Öre solch ein Teil erstanden.
Leider nicht genau nachgedacht, es war nämlich einer mit Funksensor. Und der ist zickig, weil in Richtung der abgestrahlten Signale nur ein recht schmaler Pfad zur Verfügung steht, und das war in diesem Fall bei den vorhandenen Einbauverhältnissen sehr ungünstig.
Am nächsten Tag war ich im BAumarkt, und hab mir da einen Sigma 500 mitgenommen.

Als erstes ging es um die Auswahl eines geeigneten Magneten... der mitgelieferte war way to big.
Ich habe vier Festplatten geschlachtet, und tatsächlich in der Kopfmechanik einen kleinen, genügend starken Magneten gefunden.

Als nächstes musste eine geeignete Einbauposition gefunden werden.
Dafür kam der dicke Stellring unter dem Hauptsahnrad gut zu pass.
Ich hab da dann einen breiten Schlitz eingesägt und gefeilt:

DSCN7051.JPG
DSCN7055.JPG


Der Mistkrümel von Magnet ist mir leider kurzerhand vom Tisch gehüpft, und hat beim Aufprall auf die Fliesen schlagartig (haha) die Lust an weiterer Kooperation eingestellt. Sprich: das hatte sich dann, mit magnetisch :roll:

Also, neuen Magneten suchen.
Weshalb ich dafür Fesplatten geschlachtet hatte: es gibt (etwas ältere) Baureihen, die für die Sicherung der Parkpostion einen winzigkleinen Magneten etwa in der Dimension 2x3x2mm nutzen. Die sind immerhin so stark, dass ich daran ein Auslassventil eines LKW-Diesel heben konnte. Schon ordentlich. Leider gehen mir langsam die Platten aus... :wink:
Naja, es lagen noch Magneten rum, Abmessung 8x6x2, die sind auch stark genug, aber im Grunde fand ich sie zu gross, zuwenig elegant.
Was soll's, ist ja nur ein Experiment... :wink:
Also den Schlitz breiter gefeilt, schön entfettet, den Magneten mit Uhu metall (2K-Epoxy der besonderen Sorte) eingeklebt.
Und den Ring montiert.
DSCN7059.JPG


Der Nehmer ist am Chassis nach ein paar Passübungen mit CA angeklebt.

So, nun, das ist ja ein Tacho, kein Drehzahlmesser. Man braucht also einen Radumfang, der so passend ist, dass die angezeigte Grösse genau der Drehzahl entspricht.
Das wäre ein Radumfang von 16,667m. :shock:
Das geht nicht. Sigma anschreiben, und um umprogrammieren bitten? Wohl kaum. Ausserdem zeigt das Gerät ja nur dreistellig an.
Aber: wenn ich einen Radumfang von 1,667m einstelle, muss ich (im Kopf) nur eine Null an die angezeigte Zahl anhängen, schon stimmt es.
Das mit der angehängten Null brauchen auch etliche einfache Drehzahlmesser (der o.g. nicht, der zeigt bis 99.999 an)

Also, Radumfang programmiert (darauf achten, dass der für Kilometer eingestellt ist, mit Meilen werden das lustige Messungen), das Anzeigemodul am Heckrohr befestigt,

DSCN7061.JPG


und:
Testlauf. Mit 80% Regleröffnung habe ich festgestellt: das Ritzel ist zu klein (der Motor wird auch entsprechend warm)

DSCN7078.JPG



Fazit:
Sollte so funktionieren.
Ich werde den sicher nicht ewig am Eco brauchen, und genau das ist der Nachteil dieser Lösung: man kann nicht mal eben schnell einen anderen Heli messen, dazu muss man einen Magneten und den Nehmer anbringen.
Ich finde aber, dass das eine sehr brauchbare Sache mit ausreichender Genauigkeit ist, das Gewicht ist jedenfallich nicht grossartig bemerkbar zu machen.
Eine sicher Befestigung aller Teile ist aber sehr wichtig. Man könnte noch einen Schrumpfschlauch um den Stellring ziehen, aber aus meinen Erfahrungen mit dem Kleber vertraue ich ihm. Der geht nur mit Wärme und roher mechanischer Gewalt auseinander. Im Crawler ist so der Motorträger am Chassis befestigt...
Ich wollte gerade nicht in einen Logger investieren, auch, wenn der irgendwann hier Einzug halten wird.
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #2 von Husi » 03.02.2009 01:31:35

Moin Volker,

Hut ab und Respekt. Einfache Idee, aber super umgesetzt. Jetzt mußt du nur noch die Anzeige im Bereich der späteren Fenster des Rumpfes platzieren...

Wenn du den Ring mit dem Magneten jetzt noch einmal in der Mitte durchsägst und mit zwei Schrauben wieder zusammenschraubst, dann kann man das ganze doch sehr schnell mal an einen anderen Hubi montieren. Ich kenne da einen Freiwilligen :D zum testen.

Mach weiter so,
Mirko
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #3 von seitwaerts » 03.02.2009 01:46:01

Woher weisst Du, dass da ein Rumpf drumrum kommt?

Wer hat Dir das verraten???

:mrgreen:

Einen teilbaren Ring kann ich bauen, ja, aber dann braucht man:
a) denselben Wellendurchmesser (ok, man kann Adapter bauen, oder einen Satz verschiedener Ringe)
b) eine Welle die lang genug unten rausschaut, um da ansetzen zu können

Beim (450er) Rex geht das nicht, da schliesst die Welle unten bündig ab.
Ich wollte ursprünglich unterhalb der Taumelscheibe ansetzen, aber da ist mal gar kein Platz, die TS liegen ja bei voll negativ (und evtl. noch ein wenig Nick) fast auf dem Chassis auf... :roll:
Plöth

PS: danke für die Blumen, ich denk mir halt, keine Idee ist so sletsam, dass man sie euch vorenthalten kann :mrgreen:

Ich experimentiere jetzt mal mit dem Funksensor, da interessiert mich vor allem die maximale Reichweite... (und, ob das bei 35MHz Auswirkungen hat)
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #4 von Husi » 03.02.2009 08:53:27

seitwaerts hat geschrieben:Wer hat Dir das verraten???

Das pfeifen die Spatzen von den Dächern :D
seitwaerts hat geschrieben:Beim (450er) Rex geht das nicht, da schliesst die Welle unten bündig ab.

Na klar geht das zwischen den Kugellagern. Und wenn man das Chasis von Mr.Pom hat, dann sogar ohne sich die Finger zu verbiegen.

Ich habe eine weitere Idee zur (dauerhaften) Platzierung des Magneten. Wenn du den Magnet im Rand des großen Zahnrades einbaust und auf der Gegenseite ein Ausgleichsgewichst schaffst, dann hast du gleichzeitig auch einen viel größeren Radius. Würde dann das "Zeitfenster" ausreichen in dem der Magnet am Sensor vorbeihuscht um diesen zu registrieren?

Also ich stehe zum Testen noch immer bereit...

Grüße Mirko
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #5 von chris.jan » 03.02.2009 10:23:33

Die Regler weissen doch genau, welche Drehzahl sie haben - ist schade, daß die nicht generell alle ne Datenlogger-Funktion oder nen Ausgang/Display/etc. haben.
Gruß Chris

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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #6 von EagleClaw » 03.02.2009 10:30:53

chris.jan hat geschrieben:Die Regler weissen doch genau, welche Drehzahl sie haben


Nö wissen sie nicht. Die halten nur das Level, was sie beim Hochfahren erreichen. Nur die neuen YGE haben das drin, glaub ich. Aber glauben muss man das trotzdem nicht, was die dann ausgeben ;)

seitwaerts hat geschrieben:Ich finde aber, dass das eine sehr brauchbare Sache mit ausreichender Genauigkeit ist, das Gewicht ist jedenfallich nicht grossartig bemerkbar zu machen.


Eigentlich ne gute Idee. Aber wie du ebreits gesagt hast, leider nicht sehr flexibel auf andere Helis umsetzbar. Die Drehzahl irgendwo an nem Display an der Funke ablesen zu können wäre natürlich das Highlight ;) 8)
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #7 von ER Corvulus » 03.02.2009 10:33:50

seitwaerts hat geschrieben:Leider gehen mir langsam die Platten aus... :wink:

Ich schicke Dir mit dem Rumpf noch paar Magnete mit ... (und das Kabel, die gewindestange... ) :clown:

Schöner ECO ;) (Hattest Du das Ritzel gewechselt? bin den immer so geflogen...)

/me <> Spatz

Ansonsten - gute Idee!

chris.jan hat geschrieben:Die Regler weissen doch genau, welche Drehzahl sie haben - ist schade, daß die nicht generell alle ne Datenlogger-Funktion oder nen Ausgang/Display/etc. haben.


... dann wüsste ja jeder, dass die Regler das wohl oft doch nicht soo genau wissen ;)

Grüsse Wolfgang
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #8 von acanthurus » 03.02.2009 10:34:22

Immer wieder nützlich, so ein Fahrradtacho. Schöne Arbeit.
Für Nachbauer noch die Warnung: viele der gängigen Fahrradtachos können die hohe Wiederholungsrate, wie sie bei modellhelitypischen Drehzahlen auftritt, NICHT auflösen. Also bevor man einen aufwendigen Einbau macht, erst mal den Tacho per Bohrmaschine auf seine Eignung prüfen.
Ich hab früher mal per Fahrradtacho und vier Ü-Eiern ein einfaches Schalenkreuzanemometer gebaut, ging auch prima.
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #9 von EagleClaw » 03.02.2009 10:39:49

seitwaerts hat geschrieben:Woher weisst Du, dass da ein Rumpf drumrum kommt?

ER Corvulus hat geschrieben:Ich schicke Dir mit dem Rumpf noch paar Magnete mit


Was wirds denn?
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #10 von ER Corvulus » 03.02.2009 10:40:22

Überraschung ;)
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #11 von chris.jan » 03.02.2009 10:42:59

EagleClaw hat geschrieben:Nö wissen sie nicht. Die halten nur das Level, was sie beim Hochfahren erreichen.

Die müssen das wissen. Schließlich "dreht" sich ja mit einer gewissen Frequenz die Ansteuerung der drei Phasen.
Kann zwar sein, daß intern keine genaue Drehzahll verarbeitet wird, sondern nur eine proportionale Frequenz, aber ansonsten würde es keinen Gouverner-Mode geben.
Gruß Chris

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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #12 von seitwaerts » 03.02.2009 10:48:27

Tja, Chris, die hüllen sich in geheimnisvolles Schweigen :roll:

Ich könnt natürlich induktiv von einem Motorkabel abnehmen, die dazugehörige Elektronik ist ja nicht kompliziert. Grundsätzlich.
Aber diese Motoren sind Teufelchen, ich ahne Schwierigkeiten... da sind garantiert fürchterliche Spitzen im Signal... ich muss wohl doch mal das Oszi anheizen...

Husi hat geschrieben:wenn man das Chasis von Mr.Pom hat


Habbichabernich... ich hab das Chassis vom yogi im Rex.

Über die Lösung im Zahnrad hatte ich nachgedacht. Das vom Eco hat ja so schöne Bohrungen, da hätte man sich kleine Alustopfen für die Magneten drehen können. Man kann ja deren zweie nehmen, dann hat man das Problem der Unwucht elegant umgangen. Den Raddurchmesser dann natürlich halbieren :roll:
Das Zeitfenster scheint nicht sonderlich kritisch zu sein, diese Messgeräte sind immerhin auch bei Motorradfahrern beliebt, und da werden teilweise höhere Raddrehzahlen erreicht.
Am Originalzahnrad des Rex kann man nichts anbringen. Leider. Das liegt auch an der Gestaltung als Ventilator.

@Wolfgang: Danke für die Mitlieferung. Nein, das Ritzel habe ich nicht gewechselt, ich habe ausser einen anderen Empfänger anzubauen, den Stützakku neu einzuschrumpfen (eine Lage reicht auch, mein Lieber), und die Balanceranschlüsse am silbernen Akkupack ordentlicher zu verlöten nichts gemacht.
Der steht so da, wie er bei Dir stand. Man muss das Rad ja nicht ständig neu erfinden ;-)

@acanthurus: die Sigma sind da sehr beliebt, die verwenden auch die Moppedfahrer. Die können die hohe Impulsfolge ab. Es geht sogar mit dem kleineren Sigma 300, den hatten sie hier aber nicht.

Ob das der billige vom Penny kann, bekomm ich noch raus, der liegt ja noch aufm Tisch

@chris.jan: die kennen die Drehzahl wirklich nicht. Es wird nur Soll-Ist verglichen, mehr nicht. Daraus wird der Rest dann abgeleitet.
Aber die Drehzahl als Wert, wie wir ihn hier diskutieren... pfööö... was soll der Regler mit diesem "Wissen"? :wink:
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #13 von yogi149 » 03.02.2009 11:02:01

Hi
seitwaerts hat geschrieben:Aber die Drehzahl als Wert, wie wir ihn hier diskutieren... pfööö... was soll der Regler mit diesem "Wissen"?

ihr habt nur die falschen Regler. Die CastleCreations Phoenix programmier ich doch sogar auf Drehzahl. :D :D
Und die halten die dann ganz prima.
(Die Spin Regler loggen die auch noch mit)

Für das Unilog gibt es 3 Möglichkeiten der Drehzahlmessung:
Optisch : hat aber beim durchfliegen von Sonne und Schatten keine hohe Genauigkeit.
Magnetisch : einfach den Magneten auf die Rotorwelle oder ins Zahnrad.
oder beim Brushless in eine Anschlussleitung .

Das ganze hat nur einen Nachteil: an das Display geht ich dann nicht im Betrieb, sondern ich schau mir die Drehzahl nachher am Rechner an. :roll:
Gruß Jürgen
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #14 von frankyfly » 03.02.2009 11:12:13

Ich hatte Hier beim Minilogger ja ein ähnliches Probelm mit der Befestigung, evtl. könnt ihr da was von gebrauchen
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Re: Ein Drehzahlmesser, mal anders

Beitrag #15 von seitwaerts » 03.02.2009 11:29:51

Ja, eine Lichtschranke ist eine gute Idee (mach doch noch nen kleinen Pappendeckel drumrum, dann stört Streulicht nicht mehr.

Ich werde mir den Impulseingang des Sigma mal anschauen, ob der auch was anderes verkraftet, als einen durchgeschalteten Reed-Kontakt.
Die können erstaunlich hohe Impulsfolgen verarbeiten... ich erinnere mich, dass es im Yps mal einen kleinen Motor gab, der am Umfang des Rades kleine Magneten hatte, einen Reedlontakt (radial variabel an einem Arm angebracht, quasi um die "Frühzündung" einzustellen), und eine Spule (mit Batterie)
Kam ein Magnet an dem Reedkontakt vorbei, bekam die Spule einen Impuls, und zog den Rotor ein Stück weiter. Das Teil konnte, mit ein wenig Tuning, erstaunliche Drehzahlen erreichen, bei denen ich Angst bekam, das Ganze könnte platzen.
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