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EVO1 - Baubericht

EVO1 - Baubericht

Beitrag #1 von chris.jan » 08.03.2010 12:49:33

So, hier mein kleiner Baubericht des microhelis EVO1-Tuningchassis für den Align T-Rex 600.

Es gibt es in zwei Versionen: Riemenantrioeb und Starrantrieb - in allen Fällen können Heck, Kopf, etc. vom Original weiterverwendet werden. Die Höhe und Gesamtlänge bleiben sogar erhalten.
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Die großen Unterschiede liegen dann eher an den Kritikpunkten des Align-Chassis, die man bewußt vermieden hat.
Speziell für mich war das der Platz für die Akkus.
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Ich versuche hier mal in der chronologischen Reihenfolge zu berichten. Die muß nicht unbedingt eingehalten werden,
aber später, wenn man an die Servoscheiben dran kommen will, dann macht die Reihenfolge wieder Sinn.

Das Chassis wird fertig montiert geliefert. Schade, das Puzzlespiel hätte Spaß gemacht ;-)
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An vielen Stellen sind selbstsichernde Muttern angeklebt. Da sollte man nicht mit Druck gegendrücken, sonst lösen sie sich wieder. Das Ganze erleichtert den Zusammenbau übrigens enorm. Man spart sich auch das Loctite komplett.

Dafür kann man das Gehäuse für die TT-Aufnahmeachse aka. Abtrieb selbst zusammensetzen. Und man braucht auch keine Anleitung, weil das alles ziemlich selbsterklärend ist, wenn man genau hinschaut. Man bekommt dazu hauptsächlich 7 Platten und 4 Kreuze geliefert. Man verwendet weiter die originale Plastikwelle und die beiden Drehlager.
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Ich beginne mit der Montage von der Seite mit dem Kegelrad:
- 3 rechteckige Platten über das Kugellager. Die erste Platte liegt dann frei, sie dient als Abstandshalter zum Chassis.
- dahinter eine der beiden rechteckigen Platten mit kleinerem Loch zur Fixierung des Lagers.
- dann kommt ca 2cm abstand, der später von den Kreuzen gehalten wird
- wieder eine PLatte mit kleinerem Loch zur Fixierung des zweiten Kugellagers
- dann die letzten beiden Platten mit Kugellager drauf
- damit nicht allles auseinander fällt vorab die Schrauben reinstecken
- dann kommen die 4 Kreuze. Davon gibt es auch zwei verschiedene - zwei davon sind noch ein Stück länger an der langen Seite:
Die langen Seiten kommen alle Richtung Kegelrad, die beiden längeren seiten seitlich an die schmale Seite des Blocks. Diese stehen dann über und werden später dann in die beiden Schlitze des Chassis gesteckt, damit nix verrutschen kann. Die Kreuze werden mit CA verklebt.

Dann kann man das Gehäuse ins Chassis einbauen. Dafür braucht man Kugelkopf-Sechskantschlüssel. Ein bißchen Fummelei, aber es klappt. Und danach ist man auch mit dem Gröbsten schon fertig. Dann noch die Zwischenwelle ohne die originalen Lager einsetzen und obere Halterung für Zwischenwelle wieder anschrauben. Das sieht dann so aus:
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Man kann das originale Landegestell ja auch montieren. Dazu bohrt man einfach zwei neue 2mm Bohrungen in die Kufenbügel. Als Bohrschablone kann man prima die beiden Platten von der LG-Aufnahme benutzen. Das hält bombenfest und ist auch viel stabiler als beim Original.
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Die original Haubenhalterung wird in oberes Loch auf Nickservohöhe eingesetzt, das ich auf 3mm aufbohrt habe.
Ich rate aber dringend dazu, das erst auszuprobieren. Meine Zubehör-Haube mußte ich erst ein bißchen dremeln, bei der Originalhaube mag das wieder anders sein. Also erst ausprobieren und notfalls die Halterung woanders anbringen!

Jetzt wo alles steht können wir auch das Heckrohr samt TT einsetzen und mit der Halterung festschrauben/-klemmen. Auch wenn es nur ne Klemmung ist, es hält extrem gut. Nur sollte man beim Anziehen vielleicht doch nicht übertreiben. Dann noch HRW & HZR vom Original rein und fertig ist der Rohbau.
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Wie auf den Bildern zu sehen hatte ich da schon den Motor montiert. Das sollte man für die Servomontage bleiben lassen. Auch Kopf & HRW sollte man erst später montieren - nervt nur beim Zusammenbau.

Dann gehts los mit dem Rest:
Die Heckanlenkstange (als Zubehör auch von microhelis) zusammensetzen (Uhu 300 Endfest), ggf. Stange 1cm kürzen bevor(!) man klebt. Muß man halt vorher mal sehen wie es vom Maß her ausschaut. Bei mir gings knapp auch ohne zu kürzen.
Dann noch die Heckservohalterung (ebenfalls Zubehör von mh) samt Servo anbringen, der Servo liegt dann schön weit vorne (war bei mir ja sonst nie der Fall).

Jetzt gehts los mit den Servos. Die sind zwar schnell montiert, aber man sollte auf ne gewisse Reihenfolge achten, damit man bequem die Servoscheiben montieren kann: erst Nickservo einbauen und dann kommt man bequem durch die Löcher für die beiden vorderen Servos an die Halteschraube der Servoscheibe (Nullposition am besten vorab mit Funke/Impulsgenerator rausfinden). Dann kann man die vorderen Servos einbauen. Ich hab mir von mh zwei 25mm Servoarme mitbestellt, die dann bequem auf die kleinen Futaba-Servoscheiben montierbar sind.
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Jetzt kann man wieder die fertigen HRW samt Kopf einsetzen. Optional kann man auch gleich auf Pfeilverzahnung oder Modul 1 aufrüsten, was auch immer ihr vor habt. Jetzt werden noch die Anlenkgestänge angepasst und und einsetzen. Dabei wird dann auch der TS-Pin eingesetzt, der beim Umbau vom ESP ja nun erforderlich wurde. Ich habe übrigens die originalen Anlenkgestänge an die TS weiter verwenden können .

Zum einsetzen des Motors brauche ich nicht viel zu sagen, außer das beim EVO1 der Motor wesentlich näher am HZR liegt als bei Align. Das liegt wohl daran, daß es keine dicke Motorhalteplatte gibt und diese auch nicht so weit weg vom HZR liegt. Das reduziert zum einen zwar die Belastung auf das Chassis , zum anderen passen die Rizel nicht mehr "normal" auf die Welle, sondern sie müssen einfach verkehr herum auf die Welle gesetzt werden, mit der Nabenschraube nach oben. Foto müßte ich noch nachreichen. Dabei mußte ich mein Rhino-Ritzel oben durchbohren, weil da trotz 5mm-Welle nur ein 3mm Loch drin war. Aber da reden wir nur von 2-3mm Material. Das empfehle ich jedoch nicht bei 6mm-Welle und 12 Zähnen.

Danach kann man dann die restlichen RC-Komponenten einbauen. Platz für Regler, BEC usw. ist genug.
Kabel kann man bestens verstauen, weil überall Platz ist um die Kabel irgendwo durch zu stecken.
Für Kabel, die zBsp am HZR vorbei gehen müssen sind einige kleine ovale Löcher in den Seitenteilen, diese sind extra für Kabelbinder vorgesehen. Und gerade weil man alle Kabel so bequem verlegen kann, ist kein Kabel zu kurz, sondern ich muß eher mal einige Kabel noch im Nachhinein kürzen. Alles in allem ein sehr aufgeräumtes und durchdachtes Chassis.
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Mal sehen, was ich noch so an Fotos nachliefere.... ich hoffe es hat Euch soweit gefallen.
Gruß Chris

T-Rex 600 EVO1 mit Baubericht: S3152, GY401 & DS8900G, 14S-A123, PhoenixIceHV60 & HK-4025-630, CC BECPro
MiniTitan SE: SH-0253, LTG2100 & S9257, 4S-P-Fepo, PhoenixIceLite50 & HS-2220
Tools: Akkumatik, FF-7 2G4, DX6i, Jeti-Box, EagleTree-Logger, Caste-Link, Maas 40A, Hyperion 1210i
Spielzeug: Blade mCPx samt "Speckdrum" DX6i - my first FBL experience
nächstes Projekt: 3Digi für den MT
Zu verkaufen: Rex600-Reste, kleiner Kyosho Edge 540 für 70€

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Re: EVO1 - Baubericht

Beitrag #2 von ER Corvulus » 08.03.2010 13:13:41

Fargen, Kommentare, Anregungen usw bitte hier rein: viewtopic.php?f=173&t=69070#p1000584

Grüsse WOlfgang
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